Wall-Geschäftsführer Andreas Prasse

Vor welchen Herausforderungen der Außenwerber in diesem Jahr steht

Andreas Prasse im Video-Interview
HORIZONT / turi2
Andreas Prasse im Video-Interview
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Den allseits beliebten Gattungspitch beim Deutschen Medienkongress hat Wall-Geschäftsführer Andreas Prasse in diesem Jahr erneut gewonnen. Das bedeutet allerdings, dass Out of Home derzeit keine Antworten auf wichtige Zukunftsfragen finden müsste. Die Digitalisierung und Werbeeinschränkungen durch die neue Datenschutz-Gesetzgebung treiben die Gattung im Allgemeinen und Wall im Besonderen um.
Im Video-Interview mit HORIZONT Online und turi2.tv vom Deutschen Medienkongress skizziert Prasse zunächst drei Themen, die Wall in diesem Jahr durchgehend beschäftigen werden: Der Rollout des digitalen Portfolios, die "Digitalisierung aller Prozesse von der Planung bis zur Ausspielung" und den Ausbau der Premium-Positionierung.
Bereits jetzt verfüge Wall über eine große Kompetenz im Bereich Datenmanagement, so Prasse. Diese wird jedoch herausgefordert durch neue Datenschutzgesetze wie Datenschutz-Grundverordnung und die E-Privacy-Verordnung. "Wir wissen noch nicht genau, was uns erwartet, wehren und aber gegen jegliche Werbeeinschränkungen", sagt der Wall-Manager.

Allerdings werde das Geschäft des Außenwerbers höchstens indirekt beeinflusst sein - nämlich dann, wenn es zu Budgetverschiebungen kommt, von denen auch Out of Home betroffen sein kann. Die eigene Datenbasis, die man für Targeting verwende, sei jedoch "sehr breit" und werde "zum größten Teil von der E-Privacy-Verordnung nicht betroffen sein". ire / Videoproduktion: CraftWork


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