Vorsätze für 2018

Mark Zuckerberg will Facebook wieder besser machen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will das soziale Netzwerke reparieren
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Facebook-Chef Mark Zuckerberg will das soziale Netzwerke reparieren
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Mark Zuckerberg kehrt an die Werkbank zurück. Für 2018 hat sich der Gründer von Facebook vorgenommen, das soziale Netzwerk wieder besser zu machen und Fehlentwicklungen wie Fake News einzudämmen. In den vergangenen Jahren waren die persönlichen Vorsätze von Zuckerberg eher persönlicher Natur. 
Seit 2009 setzt sich der 33-Jährige jedes Jahr ein Ziel, das er natürlich per Facebook mit seinen Followern teilt. Im vergangenen Jahr lernte er zum Beispiel Mandarin, las 25 Bücher und bereiste jeden einzelnen Staat der USA. Für solche eher privaten Vorhaben wird Zuckerberg 2018 weniger Zeit haben. In diesem Jahr will er sich wieder verstärkt um das von ihm gegründete soziale Netzwerk kümmern. Seine persönliche Challenge 2018 lautet "Fix Facebook".

Zuckerberg räumt ein, man mache im Kampf gegen Fake News und Hass derzeit zu viele Fehler. "Facebook hat viel Arbeit vor sich, wenn es darum geht unsere Gemeinschaft vor Missbrauch und Hass zu schützen, uns gegen staatliche Einmischung zu wehren oder dafür zu sorgen, dass die auf Facebook verbrachte Zeit gut genutze Zeit ist". 



Zu diesem Zwecke will sich Zuckerberg unter anderem mit Geschichte, Staatsrecht, politischer Philosophie, Medien und Staatsführung beschäftigen und Experten zusammenbringen, um diese Probleme zu lösen.


Technologisch interessiert sich der Facebook-Gründer insbesondere für die gegenläufigen Entwicklungen von Zentralisierung und Dezentralisierung: "Viele von uns haben sich mit Technologie beschäftigt, weil wir glauben, dass sie eine dezentralisierende Kraft sein kann, die den Menschen mehr Macht gibt", erklärt Zuckerberg. Doch viele Menschen hätten durch den Aufstieg einer kleinen Zahl von Tech-Konzernen und Regierungen, die Technologie nutzen, um ihre Bürger zu überwachen, den Glauben in dieses Versprechen verloren und sind stattdessen der Meinung, dass Technologie Macht eher zentralisiert als dezentralisiert.

Auf der anderen Seite gebe es Gegentrends wie Verschlüsselungstechnologien und Kryptowährungen, die den Bürgern wieder mehr Kontrolle geben. "Ich will mich eingehender mit den positiven und negativen Aspekten dieser Technologien beschäftigen und herausfinden, wei man diese am besten für unsere Services nutzt", so Zuckerberg weiter. "Wenn wir in diesem Jahr erfolgreich sind, werden wir Ende 2018 auf einem viel besseren Weg sein." Die anhaltende Debatte um Fake News, Social-Media-Mobbing und Meinungsmanipulation haben nicht nur hierzulande deutliche Kratzer am Image des weltgrößten Social Networks hinterlassen. Im sogenannten Vertrauensindex des Verbandes der Kommunikationsagenturen GPRA schnitt das Social Network im vergangenen Jahr mit Abstand am schlechtesten abdh
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