Videovermarktung

Fusion von Smartclip und SpotX geht voran

Jean-Pierre Fumagalli, Smartclip
© Alexander Hassenstein
Jean-Pierre Fumagalli, Smartclip
Die im November 2017 angekündigte Zusammenführung der Technologiefirmen SpotX und Smartclip unter dem Dach der RTL Group geht voran. Die Mediengruppe RTL Deutschland wird als erste die integrierte Adtech- und Adserving-Lösung von SpotX nutzen und beim Vermarkter IP Deutschland ab März einsetzen. Bislang hat IP mit verschiedenenen externen Dienstleistern gearbeitet.
Das neue Unternehmen für Video-Ad-Serving und -Vermarktung wird in den USA und international unter dem Namen SpotX auftreten. In Deutschland und einigen anderen europäischen Namen bleibt jedoch auch Smartclip als etablierte Marke erhalten. SpotX mit Hauptsitz in Denver wird über 1000 Sendern und digitalen Inhalteanbietern Lösungen zur Verfügung stellen. Mit der Fusion steigt der Anteil des Auslandsumsatzes auf 40 Prozent. Weltweit hat das kombinierte Unternehmen 550 Mitarbeiter. Die Fusion soll operativ im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.

Die Führung von SpotX bleibt bei den Gründern Mike Shehan als CEO und Steve Swoboda als CFO. Die Smartclip-Gründer Jean-Pierre Fumagalli und Roland Schaber werden General Manager Europe und berichten an Shehan. Fumagalli wird sich auf die Unternehmensentwicklung konzentrieren, Schaber auf das operative Geschäft.

"Scale Matters - das bedeutet, Größe ist im Total-Video-Geschäft unverzichtbar. Durch die Fusion von SpotX und Smartclip können wir deutlich effektiver und effizienter im dynamischen Markt für den programamtischen Verkauf von Videowerbung agieren", sagt Shehan. Und Fumagalli fügt hinzu: "Unser gemeinsames Unternehmen vereint lokales Know-how und Expertise mit individuell angepassten Produktangeboten für die regionalen Bedürfnisse in den einzelnen europäischen Märkten." pap


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