Venture Capital

Axel Springer gründet mit Porsche Start-up-Accelerator

Die Axel-Springer-Zentrale in Berlin
© Axel Springer
Die Axel-Springer-Zentrale in Berlin
Themenseiten zu diesem Artikel:
Mehr PS für neue Geschäftsmodelle: Axel Springer und Porsche gründen gemeinsam einen Start-up-Accelerator. Der bisherige Frühphaseninvestor Axel Springer Plug & Play wird sich künftig auf sein bestehendes Portfolio konzentrieren. 
An dem neuen Accelerator werden die beiden Partner jeweils zur Hälfte beteiligt sein. Sitz des Unternehmens ist Berlin. Das Joint Venture wird in Start-ups in der Gründungsphase investieren und die jungen Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch mit Qualifizierung- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie mit seinem Netzwerk unterstützen. Man wolle digitale Geschäftsideen mit "hohem Marktpotenzial unterstützen, die die Chance haben, Branchen zu verändern", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Porsche und Axel Springer. Starten soll das Unternehmen, das weiteren Partnern offensteht, bereits im Frühjahr 2018. 

Der bisherige Start-up-Accelerator Axel Springer Plug & Play, der seit 2013 aktiv ist, konzentriert sich ab dem kommenden Jahr auf die Entwicklung seines bestehenden Portfolios von rund 100 Beteiligungen, neue Finanzierungsrunden und Exits. 

"Wir haben in fünf erfolgreichen Jahren der Aufbauarbeit inspirierende Talente kennengelernt und uns an den erfolgversprechendsten Unternehmen beteiligt. Ein großer Dank gilt unserem Accelerator-Team rund um Jörg Rheinboldt und Frauke Mispagel und unserem Gründungspartner Saeed Amidi", sagt Ulrich Schmitz, Managing Director Axel Springer Digital Ventures: "Jetzt wollen wir mit bewährtem Team und neuem Partner den nächsten Schritt gehen. Mit Porsche Digital verbindet uns die Konsequenz bei der digitalen Transformation und die Offenheit für neue Geschäftsmodelle." dh


stats