Umfrage der B4P-Trends

Fake News gefährden Demokratie

Eine große Mehrheit sieht in Fake News eine Gefahr
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Eine große Mehrheit sieht in Fake News eine Gefahr
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Die Gesellschaft für integrierte Kommunikation (GIK) veröffentlicht ab sofort regelmäßig Trendstudien zu aktuellen Themen. Die erste "Best for Planning Trends" (B4P Trends) beschäftigt sich mit Fake News und Sprachassistenten.

Danach sehen 92 Prozent der Deutschen Social Media als besonders anfällig für die Verbreitung von Fake News. 81 Prozent fürchten sogar, dass Falschmeldungen, aber auch Hasskommentare und Verleumdungen die Demokratie gefährden. Dies scheint jedoch dazu zu führen, dass das Vertrauen in die journalistische Medien steigt. Vier von fünf deutschen Onlinenutzern achten mehr darauf, aus welcher Quelle Informationen stammen und vertrauen dabei besonders journalistischen Medien. Dies gilt vor allem für die Unter-30-Jährigen.

Klassische Medien genießen immer noch das höchste Vertrauen
© B4P Trends
Klassische Medien genießen immer noch das höchste Vertrauen
Sprachassistenten als ebenfalls neues Thema haben es in kurzer Zeit zu hoher Bekanntheit gebracht: 88 Prozent geben an, dass sie solche Systeme kennen. Amazons Alexa ist mit 74 Prozent der bekannteste Sprachassistent bei den Usern, bei den unter 30-Jährigen rangiert Apples Siri mit 90 Prozent an erster Stelle. Genutzt werden die Assistenten vor allem übers Smartphone, aber jeder fünfte Deutsche hat auch schon einen Smartspeaker. Genutzt werden die Assistenten vor allem, weil es bequem ist. Allerdings sehen viele der Befragten auch Gefahren: 83 Prozent haben Angst, abgehört zu werden.

Die B4P Trends werden per Online-Befragung in sechs bis zehn Wellen im Jahr erhoben und im zweimonatlichen Rhythmus veröffentlicht. Die nächste Studie dreht sich um die Fußball-WM und Influencer. pap




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