Umbenennung

VPRT heißt jetzt VAUNET

Neuer Name, neues Logo
© VAUNET
Neuer Name, neues Logo
Einstimmig beschlossen die Mitglieder des VPRT am Dienstagnachmittag in Berlin, ihren Verband umzubenennen. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien heißt künftig VAUNET. Das Akronym leitet sich ab aus „Video“, „Audio“ und „Network“. HORIZONT Online fragte den Vorstandsvorsitzenden der 150 Mitglieder umfassenden Interessenvertretung, n-tv-Geschäftsführer Hans Demmel, nach den Gründen der Umbenennung.

"Die audiovisuelle Inhalteindustrie ist heute weit mehr als nur Radio und Fernsehen"

Will mit der Umbenennung den Verband weiterentwickeln: Hans Demmel
© (© Getty Images / Alexander Hassenstein)
Will mit der Umbenennung den Verband weiterentwickeln: Hans Demmel
Seit 2010 steht das T in VPRT nicht mehr für Telekommunikation, sondern für Telemedien. Zum 21. Mai benennt sich der Verband nun komplett um. Was störte Sie an der bisherigen Bezeichnung? „VAUNET – Verband Privater Medien“ steht nicht für einen Bruch mit unserer bisherigen Verbandsarbeit, sondern für eine Weiterentwicklung und Öffnung gegenüber neuen Geschäftsfeldern und Themen. Durch die Medienkonvergenz und die Digitalisierung wird unser bisheriger Name den Bereichen, in denen unsere Mitglieder aktiv sind, nicht mehr umfassend gerecht. Die audiovisuelle Inhalteindustrie ist heute weit mehr als nur Radio und Fernsehen – auch wenn wir hier unsere Wurzeln haben und dieses Bewusstsein weiterhin im Markenkern von VAUNET verankert sein wird. „Video“ und „Audio“ bilden bei VAUNET künftig die übergeordnete Klammer, hinzukommt „net“ , das für „Network“ steht.  Mit dem Begriff unterstreichen wir die Bedeutung, die Allianzen für unsere Arbeit zunehmend haben.

„Durch die Medienkonvergenz und die Digitalisierung wird unser bisheriger Name den Bereichen, in denen unsere Mitglieder aktiv sind, nicht mehr umfassend gerecht.“
Hans Demmel
Verschiebt sich damit das Gewicht weg vom Interessen-, hin zum Wirtschaftsverband? VAUNET ist der zukünftige Spitzenverband der audiovisuellen Medien in Deutschland. Als VAUNET verstehen wir uns als Wirtschaftsverband, mit dem wir noch mehr Akzeptanz für die politischen und wirtschaftlichen Anliegen der audiovisuellen Medien schaffen wollen. Dafür wollen wir die große wirtschaftliche, gesellschaftspolitische und kulturelle Bedeutung dieser Branche im digitalen Zeitalter noch stärker ins Bewusstsein rücken, gerade auch bei politischen Entscheidungsträgern. Aber natürlich geht es uns auch weiterhin darum, die ganz konkreten Interessen der audiovisuellen Medienunternehmen effizient und wahrnehmbar zu vertreten.  

Was bedeutet die Umbenennung für die strategische Ausrichtung der Verbandsarbeit, nach innen und nach außen? Wir benennen uns nicht nur einfach um. Als „VAUNET – Verband Privater Medien“ wollen wir uns zukünftig breiter aufstellen und die audiovisuelle Industrie im Ganzen als das positionieren, was sie ist: Eine der größten Wirtschaftssektoren in Deutschland und ein Motor der Kreativwirtschaft. Das spiegelt sich schon heute zunehmend in den Themen, mit denen wir uns beschäftigen, und auch in den Geschäftsfeldern unsere Mitgliedsunternehmen mit ihren vielfältigen TV-, Radio-, Online- und Mobileangeboten wider. Für die Verbandsarbeit bedeutet das, das wir uns zukünftig noch stärker auf die konvergente Entwicklung der Märkte für audiovisuelle Medien ausrichten werden und hier auf nationaler wie europäischer Ebene ihre Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten wollen. usi




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