Umbau

DuMont streicht 40 Stellen in Köln

Der Medienmanager Christoph Bauer wird Vorstandsvorsitzender bei M. DuMont Schauberg
Der Medienmanager Christoph Bauer wird Vorstandsvorsitzender bei M. DuMont Schauberg
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Dass die "Perspektive Wachstum", das Zukunftsprogramm der Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS), auch einen Personalabbau beinhaltet, war kein Geheimnis - nun hat Vorstandsvorsitzender Christoph Bauer erste Zahlen auf den Tisch gelegt und die Mitarbeiter über das weitere Vorgehen informiert. Laut Betriebsrat plant MDS in Köln den Abbau von rund 40 Arbeitsplätzen.
Der Einschnitt, der der Ankündigung Bauers von September zufolge vor allem Bereiche wie Controlling, Recht, Rechnungswesen, Einkauf, Satz, Anzeigenservice, die Blattplanung sowie den Bereich Leserreisen treffen wird, war erwartbar, auch für den Betriebsrat. "Schon 2013 war der Abbau von mindestens 84 Stellen angekündigt worden - notfalls auch durch Kündigungen", erinnert sich Betriebsratsvorsitzender Heinrich Plaßmann. Allerdings sei es in langwierigen Verhandlungen gelungen, Abfindungen und Altersteilzeitverträge auszuhandeln.
Christoph Bauer_DuMont
© Bild: M. DuMont Schauberg
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Aufbruchstimmung in Köln: In einer Mitarbeiterversammlung hat Christoph Bauer, Vorstandsvorsitzender der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, heute sein Zukunftsprogramm vorgestellt, dem er einen, in der Printbranche aktuell eher ungewöhnlichen Namen gegeben hat: "Perspektive Wachstum" heißt der Drei-Punkte-Plan, für den das Traditionsunternehmen in den nächsten drei Jahren insgesamt 20 Millionen Euro investieren will. Und in dessen Kern das Bekenntnis zur publizistischen Qualität steht - nicht der großflächige Personalabbau.

Die Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen müsste auch jetzt das Ziel sein, so Plaßmann weiter: "Das Unternehmen hat die jetzt vorgelegten Maßnahmen nach eigenen Angaben seit einem Dreivierteljahr erarbeitet. Wir fordern, dass nun auch dem Betriebsrat genügend Zeit eingeräumt wird für ernsthafte Beratungen." Ein Sprecher DuMonts kündigte an, "den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern fortzusetzen, um gemeinsam bis zum Jahresende tragfähige Lösungen in den Beratungen zu erarbeiten".

Mit der "Perspektive Wachstum" verfolgt die Kölner Mediengruppe einen Drei-Punkte-Plan, in dessen Rahmen sie in den nächsten drei Jahren insgesamt 20 Millionen Euro investieren will. Er beinhaltet unter anderem im Bereich der Regionalmedien die Bündelung aller unternehmerischen Aktivitäten an den jeweiligen Standorten sowie die in der gesamten Branche anstehende digitale Transformation. Die Redaktion soll von den Sparmaßnahmen nicht betroffen sein. kl


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