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Google rollt Mobile-First-Index aus

Bei Google heißt es: Mobile First
Screenshot Google
Bei Google heißt es: Mobile First
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Nach eineinhalb Jahren Tests hat Google den Rollout-Prozess für seinen Mobile-First-Index offiziell gestartet. Betreiber, deren Seiten migriert werden, werden über die Search-Console benachrichtigt.
Im November 2016 hatte Google den sogenannten Mobile-First-Index angekündigt. Eineinhalb Jahre Tests und Experimente später ist der Rollout-Prozess am Montag offiziell gestartet worden, wie Google mitteilt. Damit dürften jetzt eine größere Zahl von Webseiten in den mobilen Index migriert werden. Schon im Oktober war der Index für eine Handvoll Seiten ausgerollt und getestet worden.

Googles Mobile-First-Index bewertet die mobile Version einer Webseite. Damit wird Google ab sofort die mobile Version einer Seite heranziehen, um deren Relevanz für mehrheitlich mobile Nutzer zu bewerten. Das bedeutet, dass Seitenbetreiber sich spätestens jetzt um eine optimale mobile Version ihrer Seite kümmern sollten. Dabei geht es zum Beispiel um die Nutzung von Responsive Design sowie eine korrekte Implementierung der dynamischen Bereitstellung von Inhalten. Google wird Seitenbetreiber, deren Webseiten es in den Mobile-First-Index geschafft haben, über die Search-Console informieren. Alle, die bei der ersten Indexierungswelle nicht dabei sind, brauchen sich laut Google aber nicht um ihre Rankingpositionen zu sorgen. Es gibt dem Suchmaschinenbetreiber zufolge keine Vorteile für mobilen Content im Mobile-First-Index gegenüber anderen mobilen oder Desktop-Angeboten.

Dennoch ruft Google Website-Anbieter noch einmal auf, ihre Inhalte für die mobile Nutzung zu optimieren. Schon seit 2015 wird mobil-optimierter Content bei der mobilen Suche zum Teil bevorzugt. Ab Juli 2018 sollen Seiten, die langsam laden, in den Rankings am Desktop und am Smartphone benachteiligt werden können.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei t3n

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