Realtime Advertising

Echtzeithandel verändert Kampagnenplanung

Realtime Advertising ist auf dem Vormarsch
Vege/Fotolia
Realtime Advertising ist auf dem Vormarsch
Mit der zunehmenden Buchung von Werbemitteln in Echtzeit verändert sich die Ausarbeitung von Kampagnen: Konzeption, Planung und Test benötigen bei Realtime Advertising (RTA) im Vorfeld mehr Budget als bei klassischen Kampagnen, prognostiziert Spree 7. Dafür steige aber auch die Effizienz. Der Trading-Desk-Anbieter geht davon aus, dass mit zunehmender Verbreitung von RTA ein entsprechendes Umdenken bei den Werbungtreibenden und Planern stattfinden wird.
Spree 7 prognositziert zudem, dass in diesem Jahr nicht nur mehr Online-Werbeinventar über die Handelsplattformen ver- und gekauft wird, sondern auch von klassischen Medien. Danach werden sich Video-Supply-Side-Platforms, die den Einkauf von Inventar im klassischen TV anbieten, etablieren. Bislang gibt es dafür nur wenige Anbieter, wie zum Beispiel Smartclip. Auch bei Außenwerbung wird der Anteil von Echtzeit-basierten Kampagnen deutlich steigen.

Das gehandelte Premium-Inventar wird laut Spree 7 ebenfalls steigen, Branding-Kampagnen werden vermehrt über Realtime Advertising gebucht. "Ähnlich wie in den USA sehen wir in Europa ab 2015 eine Budgetverlagerung hin zum automatisierten Handel von Bewegtbild- und Premium-Werbeplätzen", sagt Viktor Zawadzki, CEO von Spree 7. Problematisch sei jedoch, dass das Dienstleisterangebot immer segmentierter und unübersichtlicher wird. Die Leistung der Anbieter valide einzuschätzen, bleibe daher eine Herausforderung. pap

stats