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Alexander Rösner ist der Sportchef von "Ran"
Pro Sieben Sat 1
Ran-Sportchef Alexander Rösner

Warum der Super Bowl 2018 erstmals bei Pro Sieben läuft - und wer dort wirbt

Alexander Rösner ist der Sportchef von "Ran"
Der Countdown läuft: Am Sonntag feiert der Super Bowl seine Premiere bei Pro Sieben - es ist das erste Mal, dass die Sendergruppe P7S1 für die Rechteverwertung nicht den sonst übertragenden Kanal Sat 1 nutzt. Im Interview mit HORIZONT Online erklärt Alexander Rösner, Senior Vice President Sport und verantwortlich für die Sportmarke "Ran", den Grund dafür - und zudem, wie es um die Entwicklung der Sportart American Football bei Pro Sieben Sat 1 steht.
von Fabian Müller Mittwoch, 31. Januar 2018
Herr Rösner, American Football ist ein ureigenes Spiel der US-Amerikaner. Wieso sieht Pro Sieben Sat 1 darin hierzulande ein sinnvolles Geschäftsmodell? Weil American Football in der NFL jung, schnell, cool und äußerst telegen ist. Das haben die deutschen Zuschauer erkannt und der Erfolg in den letzten Jahren, im Fernsehen wie Online, zeigt, dass Football inzwischen auch in Deutschland funktioniert.


Welche Bedeutung hat das Thema denn für die Sendergruppe, gerade auch in Anbetracht der Verknüpfung von Online und linearem TV? #ranNFL ist ein Paradebeispiel dafür, wie man TV und Online sinnvoll und erfolgreich verbinden kann. Wir sind meines Wissens die ersten, die im deutschen Fernsehen Interaktivität in beide Richtungen etabliert haben. Einerseits transportieren wir unsere Inhalte zum Zuschauer via TV, unserer Website ran.de, via Facebook, Twitter und Instagram, in die andere Richtung schicken uns aber unsere User Inhalte, die wir live ins Fernsehen bringen. So zeigen wir Fotos, Videos und Stories der Community in unseren Sendungen, beantworten live ihre Fragen und lassen Stimmungen und Anregungen aus der Social-Media-Welt in unsere Sendungen einfließen. Die Entwicklung, die die Sportart bei P7S1 vollzogen hat, ist recht beeindruckend - zugegeben aus einer extremen Nische heraus. Zuletzt stagnierten die Quoten aber etwas. Sehen Sie noch weiteres Entwicklungspotenzial? Wir haben auch in der Regular Season unsere Quoten in den relevanten Zielgruppen und in den absoluten Zahlen erneut steigern können. Dass nach wie vor Entwicklungspotenzial da ist, sehen wir in den diesjährigen Playoffs. Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass über eine Million Zuschauer ein Football-Spiel in der Prime Time auf ProSieben verfolgen und eine Football-Liveübertragung in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zweistellig gegen den Dschungel performed?
Im vergangenen Jahr gingen die Quoten leicht zurück
© dfv
Im vergangenen Jahr gingen die Quoten leicht zurück
Der Super Bowl LII ist nun der erste, der bei Pro Sieben ausgestrahlt wird - wieso haben Sie sich für einen Kanalwechsel entschieden? Aufgrund der erfolgreichen Performance der Live-Spiele in den letzten Jahren auf Pro Sieben Maxx haben wir uns entschlossen im Zuge der Brand-Family-Strategie die Playoffs und den Super Bowl beim großen Bruder ProSieben zu übertragen.
Noch tiefer in den Super Bowl einsteigen?
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Ist die NFL auch finanziell, will heißen in der Werbevermarktung, ein erfolgreiches Projekt für P7S1? Nach dem Reichweitenerfolg der NFL generell, wie auch des Super Bowl im vergangenen Jahr, sehen wir eine hohe Nachfrage seitens der Werbewirtschaft und eine entsprechende hohe Auslastung. Und das sowohl im TV als auch im Digital-Bereich. Dabei sind sämtliche Branchen - von Kunden aus diversen Branchen, etwa aus dem Dienstleistungs-Bereich über FMCGs bis hin zum Handel - entsprechend mit Spots im Umfeld unserer Übertragung vertreten. Interview: Fabian Müller
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