Quartalszahlen

Ströer wächst zum Jahresstart unerwartet kräftig

Ströer-Chef Udo Müller
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Ströer-Chef Udo Müller
Das Medienunternehmen Ströer ist unerwartet stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Von Januar bis März legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 336,6 Millionen Euro zu, wie der MDax -Konzern am Dienstag in Köln mitteilte.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg zudem nach der Umstellung auf den neuen Rechnungslegungsstandard um 16 Prozent auf 110 Millionen Euro, wovon unter dem Strich ein bereinigter Überschuss von 29,2 Millionen Euro hängen blieb. 


Konzernchef Udo Müller bestätigte die Mitte Februar herausgegebene Jahresprognose. So peilt das Unternehmen weiterhin einen Umsatzanstieg auf 1,6 Milliarden Euro an, nach 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017. Das bereinigte Ebitda soll zudem auf 535 Millionen Euro klettern.

Ströer hat zu Jahresbeginn sein Geschäft in drei Segmente neu gegeliedert: Die bisherigen Segmente "OOH Deutschland" und "OOH International" wurden zu dem neuen Segment "OOH Media" zusammengefasst. Gleichzeitig wurde der bisherige Bereich "Ströer Digital" in die beiden neuen Segmente "Content Media" und "Direct Media" aufgeteilt. Letzteres beinhaltet die Produktgruppen Dialogmarketing und Transactional.


Den meisten Umsatz steuert mit 141,3 Millionen Euro nach wie vor 
die klassische Außenwerbung im Bereich OOH Media bei. Der Umsatz des Segments Content Media stieg um 9 Prozent auf 123,2 Millionen Euro, das neue Segment Direct Media steuerte 76,5 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei. dpa/dh
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