Quartalszahlen

Spartenverkauf belastet Umsatzentwicklung von Pro Sieben Sat 1

Die Zentrale von Pro Sieben Sat 1 in Unterföhring
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Die Zentrale von Pro Sieben Sat 1 in Unterföhring
Der Fernsehkonzern Pro Sieben Sat 1 hat im ersten Quartal aufgrund des Konzernumbaus Erlöseinbußen verbucht. Nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr fast gänzlich von seinem Reisegeschäft getrennt hatte, gingen die Umsätze zwischen Januar und März im Vorjahresvergleich um drei Prozent auf 881 Millionen Euro zurück, wie die Münchener am Mittwoch mitteilten. Ohne die Veräußerungen der Reiseunternehmen Etraveli und Weg.de sowie ohne Berücksichtigung von Währungseffekten wären die Umsätze um 1 Prozent gestiegen, stellte Pro Sieben Sat 1 klar. 

Die Erlöse aus dem TV-Werbegeschäft entwickelten sich laut dem Unternehmen im ersten Quartal 2018 positiv, die gesamten Werbeerlöse lagen stabil auf Vorjahresniveau. Das Produktionsgeschäft war leicht rückläufig, während das Distributions- und AdTech-Geschäft zulegen konnte. 



Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 7 Prozent auf 200 Millionen Euro zu, was die Erwartungen am Markt leicht übertraf. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Gewinn um sechs Prozent auf 93 Millionen Euro. 

Interimschef Conrad Albert bestätigte die von Pro Sieben Sat 1 zum Jahresbeginn in Aussicht gestellte Prognose. Demnach soll der Umsatz 2018 weiterhin im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, bei einer bereinigten Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozentbereich. Albert, der den Konzernvorsitz als Vorstandsmitglied derzeit übergangsweise führt, wird ab dem 1. Juni von Branchenneuling Max Conze abgelöst. dpa


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