Quartalsbilanz

"New York Times" kommt im Online-Geschäft voran

Die New York Times wächst im Digitalen
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Die New York Times wächst im Digitalen
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Die New York Times Company verkauft zwar immer weniger gedruckte Zeitungen, macht aber Fortschritte im Online-Geschäft.
Im vierten Quartal stiegen die Erlöse durch digitale Anzeigen um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Verlag hinter der traditionsreichen Tageszeitung am Dienstag mitteilte. Trotzdem gingen die gesamten Werbeeinnahmen um 2,1 Prozent auf 207,6 Millionen Dollar zurück, weil die klassischen Printanzeigen 9,2 Prozent weniger einbrachten.

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Screenshot: NYT.com
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"New York Times" nennt erste Zahlen zu Native Advertising

Meredith Kopit Levien, seit Juli 2013 Head of Advertising bei der "New York Times", hat bei der renommierten Tageszeitung für frischen Wind gesorgt. Sie verjüngte das Verkaufsteam radikal, engagierte zahlreiche Digital Natives und öffnete die Website NYT.com auch für Native Advertising. Der Schritt stieß erwartungsgemäß auf Kritik - die Zahlen scheinen der Vermarktungschefin indes Recht zu geben.

Die Zahl der Digital-Abos stieg um fast 20 Prozent auf 910 000. 2015 soll die Marke von einer Million geknackt werden. Insgesamt lag der Umsatz im Schlussquartal kaum verändert bei 444,7 Millionen Dollar (388,7 Mio. Euro). Der Nettogewinn ging im Jahresvergleich um fast 50 Prozent auf 34,9 Millionen Dollar zurück. Im Vorquartal hatte es noch einen Verlust gegeben.

Im Oktober hatte der Verlag den Abbau von etwa 100 Stellen im Newsroom angekündigt, etwa 7,5 Prozent der Belegschaft. dpa

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