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Spiegel-Verlag stoppt Best-Ager Magazin und startet Programmie im Test-Markt Hessen

Der Spiegel Verlag experimentiert mit Print
© Jürgen Herschelmann
Der Spiegel Verlag experimentiert mit Print
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Im Schnellverfahren beendet der Hamburger Verlag das Erscheinen von „Spiegel Classic“. Die erste war zugleich die letzte Ausgabe. Nun probiert es der Verlag mit einem anderen Printobjekt. Das vierzehntägliche „Spiegel Fernsehen“ setzt auf Zuschauer, die im linearen wie im Streaming-TV nach Qualität und Relevanz suchen.

Gerade einmal sechs Wochen ist es her, dass der Spiegel-Verlag ein neues Magazin auf den Markt gebracht hat, schon ist es wieder eingestellt. „Spiegel Classic“ für die Generation 50 plus schaffte es nicht, von den 165.000 gedruckten Exemplaren auch nur annähernd so viele zu verkaufen, wie es hätte sollen. Anstatt dem Titel eine zweite Chance zu geben und an der Cover- und Heftumsetzung zu feilen, entschied sich der Verlag, das Projekt sofort zu stoppen. Zum Mut etwas auszuprobieren gehöre auch der Mut zu scheitern und sich das Scheitern einzugestehen, so jedenfalls will das der Verlag interpretiert wissen. Entmutigt zeigt er sich dennoch nicht. An diesem Freitag startet er, wenngleich nur testweise, das nächste Printmagazin: „Spiegel Fernsehen“. Das bestätigte Verlagsleiter Michael Plasse.

Mit "Spiegel Fernsehen" startet das nächste Printprojekt des Hamburger Verlags
© Spiegel Verlag
Mit "Spiegel Fernsehen" startet das nächste Printprojekt des Hamburger Verlags
Bereits im November hatte HORIZONT berichtet, dass eine Handvoll Redakteure eine TV-Zeitschrift entwickelt, die auf die Bedürfnisse eines selektiver fernsehenden Publikums mit Vorliebe für qualitativ hochwertiges und relevantes Programm zugeschnitten ist. Vorangetrieben hat das Projekt Geschäftsführer Thomas Hass. Er war es auch, von dem der Impuls zu der Entwicklung gekommen war. Das Projekt geleitet hat „Spiegel“-Wirtschaftsvize Markus Brauck.



Sollten die Verkäufe im vierwöchigen Testmarkt Hessen darauf schließen lassen, dass es für „Spiegel Fernsehen“ in der Masse der in unterschiedlichen Rhythmen und für unterschiedliche Interessen erscheinenden Programmpresse eine lukrative Lücke existiert, könnte die Zeitschrift von September an bundesweit auf den Markt kommen. hor


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