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Google führt verstärktes Ad-Tracking ein – allerdings mit mehr Kontrolle für den Nutzer

Google will Werbern mehr Details zu Nutzern liefern
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Google will Werbern mehr Details zu Nutzern liefern
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Google weitet das Tracking seiner Ads aus. Die Alphabet-Tochter will künftig die Aktivitäten eines Nutzers innerhalb des Google-Kontos für das gezielte Ausspielen von Werbung außerhalb der eigenen Plattformen einbeziehen. Bisher kann Google diese Informationen nicht auf externen Seiten verwenden, mit der Änderung will sich das Unternehmen die Erlaubnis vom User holen.
In den kommenden Wochen schickt Google Benachrichtigungen an eingeloggte Nutzer aus, um über die neue Personalisierung zu informieren. Damit das erweiterte Tracking eingesetzt werden kann, verlangt der Werbevermarkter nach einem Opt-in.  Stimmt der User zu, kann er definieren, welche Informationen für die Ads herangezogen werden dürfen.

Google-Aktivitäten im Überblick

Damit User wissen, was  die Grundlage für das Ad-Tracking sind, launcht Google das Portal "My Activity". Hier können Nutzer den Verlauf ihrer Aktivitäten im Google-Konto einsehen und entfernen. Google betont, dass die Daten nicht mit Drittanbietern geteilt werden.

Facebook hat bereits eine ähnliche Tracking-Methode im Einsatz. Allerdings verlangt das Social-Media-Portal im Gegensatz zu Google ein aktives Opt-out, wenn das Tracking nicht erwünscht ist.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n 



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