Offener Brief

Vorstand und Mitglieder des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises appellieren an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz

Adressat des Offenen Briefs: Bundeskanzler Sebastian Kurz
Die neue Volkspartei
Adressat des Offenen Briefs: Bundeskanzler Sebastian Kurz
Auf Facebook hatte Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache dem ORF vorgeworfen, "Fake News, Lügen und Propaganda" zu verbreiten. Zwar bot der FPÖ-Politiker inzwischen eine Entschuldigung an. Dennoch will der ORF klagen, sowohl gegen Strache als auch Facebook. Er sieht sich verleumdet und die Arbeit seiner Mitarbeiter diskreditiert. Dabei erhält er nun Beistand aus Deutschland.

Angegriffen wurde in dem von Strache als Satire bezeichneten Beitrag auch Armin Wolf, einer der prominentesten Journalisten Österreichs und Träger des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises. Von dort erfahren der ZiB2-Moderator und der ORF nun Unterstützung in Form eines Offenen Briefes an Bundeskanzler Sebastian Kurz.


Darin heißt es: "Wir hoffen sehr, dass es in Wien einen Ort gibt, an dem pressefeindlichen und demokratieschädlichen Attacken durch österreichische Regierungsvertreter deutlich Einhalt geboten wird. Vielleicht ist dieser Ort ja das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz".

Unterzeichnet haben den Brief neben dem Vorsitzenden des Vorstands, Claus Richter, unter anderen Maybrit Illner, Nikolaus Brender, Marietta Slomka, Anne Will und Ulrich Wickert. HORIZONT dokumentiert den Brief im Original:  Download: Der Offene Brief



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