OVK

Adblocker-Rate ist im ersten Quartal leicht gesunken

Dirk Maurer ist stellvertretender Vorsitzender des OVK
IP Deutschland
Dirk Maurer ist stellvertretender Vorsitzender des OVK
Der Anteil der durch Adblocker unterdrückten Onlinewerbung war im ersten Quartal des Jahres leicht rückläufig. Allerdings wird immer noch fast ein Viertel aller Display-Anzeigen geblockt. Das geht aus der aktuellen Erhebung des Online-Vermarkterkreises OVK im BVDW hervor, der die Adblocker-Rate quartalsweise erhebt. 
Die Rate sank in den ersten drei Monaten des Jahres laut OVK von 24,74 Prozent auf 23,40 Prozent. "Die Rate ist zwar gesunken und wir haben Verbesserungen festgestellt, aber sie ist weiterhin zu hoch", sagt Dirk Maurer von IP Deutschland, Stellvertretender Vorsitzender des OVK im Bundesverband Digitale Wirtschaft. 

Der OVK hatte seine Messmethode zur Erhebung der Adblocker-Rate Ende vergangenen Jahres optimiert. Die Rate war daraufhin von rund 20 Prozent auf 24 Prozent gestiegen, weil das Verhältnis der geblockten Werbung und der gesamten Ad-Impressions genauer ausgewiesen wird. Eine Ausweisung der Adblocker-Rate im Mobile-Bereich ist allerdings noch nicht möglich, auch im Desktop-Bereich werden noch nicht alle Adblocker erfasst.

"Trotz der Verbesserungen ist die technische Genauigkeit noch nicht vollständig möglich. Wir arbeiten aber weiter daran, die Genauigkeit der Messung zu erhöhen. Aber viel wichtiger ist weiterhin, dass die Verbreitung von Bad Ads verringert wird!" betont IP-Manager Maurer. Dafür müssten die Werbemittelspezifikationen der Publisher und Vermarkter genauer berücksichtigt werden. Zudem müsse die qualitative Arbeit hinter dem Werbemittel weiter verbessert und der Fokus auf die Werbemittel im programmatischen Geschäft gelegt werden. dh

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