"Neues kulinarisches Leitmedium"

Gruner + Jahr will mit B-Eat dem Feinschmecker in die Suppe spucken

Das neue Magazin kommt im September an den Kiosk
© G+J
Das neue Magazin kommt im September an den Kiosk
Im Zeitschriften-Portfolio von Gruner + Jahr herrscht 2018 weiterhin ein reges Kommen und Gehen. Nach dem Aus von Wunderwelt Wissen, Neon, Deli sowie Cord und dem Launch von JWD kündigt sich für September ein neuer Premium-Foodtitel an. Er heißt B-Eat und soll über die besten Restaurants in Deutschland und weltweit berichten.
Das laut G+J "innovative und hochwertige Food- und Gastronomiemagazin" testet Neueröffnungen und Restaurant-Klassiker und portraitiert bekannte wie bisher unentdeckt talentierte Köche, Winzer sowie themenaffine Prominente. Außerdem soll der neue Titel über kulinarische Reiseziele und aktuelle Foodtrends berichten. "Restaurants sind die neuen Kathedralen und die Köche die neuen Superstars", sagt Jan Spielhagen, als Beef-Chef nun auch für B-Eat verantwortlich. Der Titel soll das "neue kulinarische und gastronomische Leitmedium im deutschsprachigen Raum" werden.

Damit dürfte B-Eat vor allem dem Feinschmecker in die Suppe spucken. Das Monatsmagazin aus dem Jahreszeiten Verlag verkaufte bei einem Copypreis von stolzen 9,95 Euro zuletzt 69.747 Hefte (IVW 1/2018), das sind 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Konkretere Daten zu B-Eat sind noch nicht bekannt. Der Copypreis dürfte sich in der Nähe der Feinschmecker-Marke bewegen; eventuell versucht G+J es mit einem niedrigeren Startpreis. Dem Vernehmen nach soll der neue Titel sechs- bis zehnmal jährlich erscheinen. rp


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