Neue Position

Spiegel-Gruppe ernennt Kerstin Fröhlich zur Leiterin Innovation

Kerstin Fröhlich verantwortet das Innovationsmanagement beim Spiegel
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Kerstin Fröhlich verantwortet das Innovationsmanagement beim Spiegel
Die Spiegel-Gruppe stärkt ihr Innovationsmanagement. Seit Anfang Januar ist Kerstin Fröhlich Leiterin Innovation, wie der Verlag erst jetzt bekanntgab. Die Position wurde neu geschaffen. 
Fröhlich, 38, verantwortet die strukturelle Weiterentwicklung des Innovationsmanagements und wird konkrete Ideen und Projekte bis zur Umsetzung begleiten. Sie berichtet direkt an Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass. Bislang wurde das Innovationsmanagement der Spiegel-Gruppe von einem interdisziplinären Team gesteuert, das Ideen der Mitarbeiter prüft und realisiert. Mit Fröhlich gibt es nun eine feste Ansprechpartnerin für Innovationsprozesse. 

Fröhlich war zuletzt Projektleiterin bei der auf die Medienbranche spezialisierten Unternehmensberatung Crossmedia Consulting und Dozentin an der MHMK Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation. Zuvor war sie unter anderem Vorstandsreferentin bei der RTL Group und Vice President Strategy bei Broadband TV in Vancouver. 2009 promovierte Fröhlich an der Universität Zürich zum Thema Innovation in der Medienbranche. Der Verlag hat sich mit dem ehemaligen SZ-Digitalchef Stefan Plöchinger als neuem Leiter Produktentwicklung bereits einen Top-Journalisten ins Haus geholt, der vor allem das Paid-Content-Konzept des Spiegel weiterentwickeln soll. Der Verlag hat im vergangenen Jahr eine Reihe neuer Produkte auf den Markt begracht, allerdings mit bislang eher durchwachsener Bilanz: Das Best-Ager-Magazin Spiegel Classic wurde ebenso eingestellt wie die Programmzeitschrift Spiegel Fernsehen. Die Abo-Zahlen der digitalen Tageszeitung Spiegel Daily entwicklen sich dem Vernehmen nach eher schleppend. dh


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