Keine Fusion

Springer und Pro Sieben Sat 1 wollen nur bei Start-up-Förderung zusammenarbeiten

Springer-Manager Andreas Wiele
© Axel Springer
Springer-Manager Andreas Wiele
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Die Medienkonzerne Axel Springer und Pro Sieben Sat 1 planen keine Fusion. Über eine Zusammenarbeit zur Förderung digitaler Start-ups hinaus sei keine weitere Kooperation geplant, sagte ein Sprecher des Münchner Konzerns am Mittwoch. Auch eine Sprecherin von Axel Springer sagte: "Weitere gesellschaftsrechtliche Veränderungen sind nicht vorgesehen."

Digitale Geschäftsideen und Startups wollten die beiden Unternehmen künftig aber gemeinsam fördern, teilten sie am Mittwoch in Berlin und München mit. "Dazu sind gemeinsame Investitionen in Unternehmen und Fonds, eine Vernetzung der Inkubations- und Accelerator-Programme sowie Media-for-Equity-Investitionen geplant."



"Im globalen Wettbewerb ist es wichtiger denn je, auf der nationalen Ebene dort die Kräfte zu bündeln, wo es sinnvoll und möglich ist", sagt Axel-Springer-Vorstand Andreas Wiele sagte. Pro Sieben Sat 1 sei hierfür aufgrund seiner Digitalisierungserfolge und des komplementären Digitalportfolios der Wunschpartner Springers. Pro Sieben Sat 1 gibt das Lob zurück. "Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit Axel Springer als einem der führenden deutschen digitalen Player an Initiativen arbeiten, um Deutschland als Digitalstandort voranzubringen", sagt Vorstand Christian Wegner. dpa


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