"Jan & Olli"

Gruner + Jahr bastelt für Schulz und Böhmermann ein Magazin-Cover

Kleiner Scherz von Gruner + Jahr: Der Verlag in Hamburg hat auf Twitter das Cover für sein neues Magazin "Jan & Olli" vorgestellt
© Twitter / Gruner + Jahr
Kleiner Scherz von Gruner + Jahr: Der Verlag in Hamburg hat auf Twitter das Cover für sein neues Magazin "Jan & Olli" vorgestellt
Kleiner Scherz von Gruner + Jahr: Der Verlag in Hamburg hat auf Twitter das Cover für sein neues Magazin "Jan & Olli" vorgestellt. Die Themen klingen ungewöhnlich: "Abgefahren langweilig. Mit dem Segway durchs Saarland" oder "Flechtfrisuren fürs Rückenhaar". Auch ein "Extra Diktatoren zum Ausmalen Teil 1: ERDOGAN" wird angekündigt. Auf dem Titelblatt abgebildet sind Jan Böhmermann und Olli Schulz, von denen erst gestern bekannt wurde, dass ihre TV-Talksendung "Schulz und Böhmermann" bei ZDFneo keine Zukunft hat.

Gruner + Jahr twitterte dazu: "Jetzt wissen wir, warum ihr euch seit Wochen ein Magazin von uns wünscht. Wir haben heute ein Cover für euch." Zuerst hatte der Branchendienst "Meedia" am Donnerstag darüber berichtet.

Das Cover ist allerdings Satire aus der Unternehmenskommunikation des Medienhauses, wie eine Sprecherin am Donnerstag erläuterte. "Das lebensverneinende Magazin" soll nicht wirklich ein neues Projekt aus dem Verlagshaus am Baumwall werden. Darauf weist schon der Hashtag "#jetztnichtimhandel" hin. Das Ganze sei nicht gehässig gegenüber Schulz und Böhmermann gemeint, betonte die Verlagssprecherin.

Allerdings haben Schulz und Böhmermann in ihrem Podcast "Fest & Flauschig" bei Spotify immer mal wieder spitze Bemerkungen über neue Printprodukte von G&J gemacht, etwa über das neue Magazin "Joko", das der Verlag im Frühjahr zusammen mit TV-Entertainer und Böhmermann-Kumpel Joko Winterscheidt rausbringen will.

Mehrfach hätten sich Schulz und Böhmermann in ihrem Podcast ein eigenes Magazin gewünscht. "Und dann haben wir uns gesagt, wir basteln euch mal ein Cover", sagte die Sprecherin, "ein kleiner Gruß aus der Unternehmenskommunikation." Böhmermann hat den Tweet des Verlagshauses übrigens gleich retweetet. dpa




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