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Nutzer konsumieren lieber Inhalte statt selbst zu posten

Wenn Instagram-Nutzer posten, dann besonders gerne Stories
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Wenn Instagram-Nutzer posten, dann besonders gerne Stories
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Mit dem passiven Konsum sozialer Medien ist es so eine Sache - Studien legen sogar nahe, dass Menschen, die nur durch Newsfeeds scrollen und keine eigenen Inhalte posten, eher zu Depressionen neigen. Genau das passiert aber wohl besonders häufig bei Instagram, wie eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag von Greven Medien zeigt. 
Demnach gaben von den bundesweit 500 repräsentativ befragten Männern und Frauen ab 14 Jahren 72 Prozent an, Instagram eher passiv zu nutzen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede bei den Altersgruppen: Die ganz jungen Nutzer sind mit 54 Prozent am aktivsten bei der Erstellung eigener Inhalte. Zudem scheint Instagram eher Frauensache zu sein: 34 Prozent der weiblichen Befragten sind auf Instagram und posten selbst, bei den Männern sind es nur 22 Prozent.
© Greven Medien
Die Umfrage belegt außerdem das Potenzial von Instagram als Marketing-Kanal: Zwar folgt die Mehrheit der Befragten vor allem Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern (79 Prozent) sowie Prominenten (60 Prozent). Allerdings haben 43 Prozent die Beiträge von Marken und Unternehmen abonniert.


Besonders beliebt sind demnach Restaurants, Cafés oder Bars - ein Viertel der befragten Instagram-Nutzer folgt solchen Etablissements. 21 Prozent interessieren sich für die Inhalte von Boutiquen für Mode, Schuhe oder Accessoires und 18 Prozent folgen Läden für Möbel und Dekorationsartikel auf Instagram. Aber auch Dienstleister wie Beauty-Salons, Friseur-Salons oder Tattoo-Studios/Tätowierer tauchen im Instagram-Feed der User auf (13 Prozent). 65 Prozent geben zudem an, bereits Angebote von lokalen Händlern oder Geschäften wie z.B. Rabatte, Tagesangebote oder Gewinnspiele auf Instagram in Anspruch genommen zu haben.

Auch Medien können Instagram für ihre Zwecke nutzen, geben doch 28 Prozent der Befragten an, Magazinen, Tages- oder Wochenzeitungen zu folgen. Allerdings dürften hierbei der Branding-Aspekt sowie die Vermittlung von Nachrichten durch Bildinhalte im Vordergrund stehen. Denn die Möglichkeiten zur Verlinkung - und damit zur Generierung von Traffic auf eine Website - sind auf Instagram begrenzt. ire
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