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York von Heimburg steigt zum President International auf

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Noch mehr Flugmeilen für York von Heimburg: Der Deutschland-Boss des Fach- und Special-Interest-Verlages IDG wird zusätzlich zum International-Chef befördert. Damit verantwortet er ab sofort das Geschäft in 90 Ländern.

Schon bisher pendelte von Heimburg regelmäßig zwischen der Deutschland-Dependance in München und dem IDG-Hauptquartier in Boston. Jetzt dürfte sich seine Reisetätigkeit massiv verstärken: Denn als President International von IDG Communications (diese Position gab es dort bisher nicht) ist von Heimburg nun für alle IDG-eigenen Ländergesellschaften sowie für die Regionen, in denen Lizenzausgaben erscheinen, verantwortlich – insgesamt für über 90 Länder. Man könnte auch sagen: Für die ganze Welt außer dem IDG-Heimatmarkt USA.


Seinen Posten als Deutschlandchef behält von Heimburg. Seit 1992 ist er für IDG in leitenden Positionen tätig. Rund zehn Jahre war er Chairman der globalen IDG Sales- und Service-Einheit International Global Solutions, außerdem viele Jahre Mitglied des internationalen Executive Boards in Boston.

In Deutschland ist von Heimburg unter anderem im Verlegerverband VDZ aktiv, als Vorstandsmitglied in der Fachsparte Publikumszeitschriften. Hier war er nach dem Teilrückzug von Gruner + Jahr, Spiegel- und Zeit-Verlag sowie Medweth aus dem VDZ mit den Abtrünnigen hart ins Gericht gegangen – und mit seinem Verband. Auch sonst scheut sich der Manager nicht vor klaren bis harten Thesen und Meinungen, etwa in Sachen Traditionsjournalismus, Big Data in Medienhäusern, Paid Content und eines aus seiner Sicht nötigen „fundamentalen mentalen Wandels in Redaktionen“. rp



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