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Kritischer Aufmacher über den Islam beschert "Focus" starken Kiosk-Verkauf

Die großen Nachrichtenmagazine punkteten am Kiosk mit Aufmachern über den islamistischen Terror
Collage HORIZONT
Die großen Nachrichtenmagazine punkteten am Kiosk mit Aufmachern über den islamistischen Terror
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Der "Focus" hat mit einem kritischen Aufmacher über den Islam Mitte Januar den besten  Einzelverkauf seit langem erzielt. Auch der "Spiegel" verkaufte sich in der Woche nach den Anschlägen auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" sehr gut. Der "Stern" erzielte dagegen nur einen mittelprächtigen Einzelverkauf.
Der Aufmacher des "Focus" in der Woche nach den Terroranschlägen von Paris stach am Kiosk ins Auge. "Das hat nichts mit dem Islam zu tun - Doch" titelte das Magazin in seiner Ausgabe 4/2015. Das provokative Cover erzielte die gewünschte Wirkung: Das Magazin erzielte den besten Einzelverkauf seit fast einem Jahr, lässt man die Doppelausgabe zum Jahresende außer Acht. Im Einzelverkauf gingen 120.248 Exemplare über den Ladentisch. Zum Vergleich: im 4. Quartal 2014 lag der durchschnittliche Einzelverkauf des "Focus" gerade einmal bei rund 72.000 Exemplaren.

Auch der "Spiegel" widmete seinen Aufmacher in dieser Woche den Hintergründen der Anschläge von Paris. Mit 254.884 verkauften Exemplaren blieb der Einzelverkauf zwar deutlich unter dem starken Wert aus der Vorwoche, der durchschnittliche Kioskverkauf aus den Monaten zuvor wurde allerdings erneut klar übertroffen. Im 4. Quartal 2014 lag der Einzelverkauf des Nachrichtenmagazins im Schnitt bei rund 223.000 Exemplaren.

Auch der Stern verkaufte sich in derselben Woche mit einem Aufmacher über die Pariser Attentate recht gut und setzte am Kiosk 210.433 Exemplare ab - der Durchnittswert lag im vergangenen Quartal bei rund 202.000 Exemplaren. dh

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