Gezwitscher vom Boss 6 gute Gründe, warum Twitter für CEOs sinnvoll ist

Montag, 27. Juli 2015
Twitter wird längst noch nicht von allen Top-Managern genutzt
Twitter wird längst noch nicht von allen Top-Managern genutzt
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Twitter USA


Twitter ist für viele CEOs ein wichtiges Tool im Berufsalltag geworden. Doch das sehen nicht alle so. Für die Skeptiker hat HORIZONT-Online-Partner t3n die wichtigsten Gründe für ein eigenes Twitter-Profil zusammengefasst.
Die Vorteile für Unternehmen, in den sozialen Medien präsent zu sein, liegen auf der Hand: Die Möglichkeiten, einen schnellen Support-Kanal für den Kunden aufzusetzen, ihn durch Fanseiten stärker an die Marke zu binden und ganz nebenbei über neue Aktionen zu informieren, sind gute Argumente für eine Social-Media-Offensive. Ein ganz anderes Thema ist jedoch, ob auch die Führungskräfte sich den neuen Medien offener zeigen sollten – vor allem Twitter könnte den Arbeitsalltag eines CEOs um einiges bereichern. 

6 Gründe, warum ein CEO auf Twitter aktiv sein sollte

Eine Studie von Brandfog  aus dem Jahr 2012 beispielsweise kam zu dem Ergebnis, dass Menschen ein stärkeres Vertrauen in ein Unternehmen haben, wenn der Chef in den sozialen Medien präsent und ansprechbar ist. In den USA hat sich diese Erkenntnis weitestgehend durchgesetzt, dort ist es fast normal, dass ein CEO auf Twitter ist – auch wenn das Nutzerverhalten der Chefs, genau wie bei anderen Anwendern auch, sehr unterschiedlich ist. Der eine liest nur mit, der andere engagiert sich aktiv – beides bringt Vorteile für den Arbeitsalltag mit.

1. Wissensvorsprung

 Der tägliche Blick in den Twitter-Stream kann für relevante Erkenntnisse sorgen. Ganz platt ausgedrückt, greift hier das Credo „Wissen ist Macht“. CEOs können sich einen individuellen Feed und spezielle Listen erstellen und sich mit anderen Führungskräften, Branchenmedien oder Influencern vernetzen und an ihrem Wissen teilhaben.

2. Reputationsaufbau

Neben dem Aufbau von Wissen bietet Twitter auch die Möglichkeit, selbst sein Wissen zu teilen. Insofern kann man sich als Experte für ein Gebiet noch stärker in den Vordergrund rücken. Menschen werden auf einen aufmerksam, kommen auf einen zu und es ergeben sich wichtige Kontakte.

3. Markenaufbau

Diesbezüglich lässt sich auch sagen, dass es nicht wenige CEOs gibt, die bekannter werden als die Unternehmen, für die sie arbeiten. Eine sichtbare Führungskraft mit Experten-Status kann eine enorme Ausstrahlung auf die Marke haben. Vor allem Agenturen, die mit dem Transfer von Wissen ihr Geld verdienen, profitieren von solchen Influencern.

4. Diskussionsplattform

Nicht nur CEOs, sondern auch Gründer – auch und vor allem von IT-Startups – sollten sich Twitter genauer anschauen. Unabhängig von den oben genannten Argumenten spielt gerade für diese Personen die Funktion als Diskussionsplattform eine wichtige Rolle: Neue Funktionen, Meilensteine und vieles mehr können aktiv mit der Zielgruppe ausgetauscht werden.

5. Feedback-Kanal

Selbst wer nicht aktiv mit den Nutzern sprechen will, kann zumindest Stimmungsbilder einfangen und Twitter als Feedback-Kanal nutzen. Worüber reden die eigenen Kunden oder Interessierten eigentlich, wenn es um das Unternehmen oder die Marke geht, für die man tagein und tagaus alles gibt?

6. Presseanfragen

Auch die Öffentlichkeitsarbeit kann von einem aktiven CEO auf Twitter profitieren. So ist es nicht unüblich, dass Journalisten über soziale Medien versuchen, Kontakt mit Führungskräften aufzunehmen, um beispielsweise Interviews oder Zitate anzufragen – beispielsweise zu den oben erwähnten Funktionen, Meilensteinen oder zur Person selbst. 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n 


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