Gema-Studie

Kreativbranche ist Jobmotor in Europa

Gema-Präsident Harald Heker
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Gema-Präsident Harald Heker
Die europäische Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich zuletzt als besonders krisenresistent erwiesen und zahlreiche neue Jobs geschaffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Wachstum schaffen: Erfassung der Märkte der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU" von EY (früher Ernst & Young) im Auftrag des Gema-Dachverbands Gesac.
Besonders junge Menschen fühlen sich von der Kreativbranche angezogen, teilt die Gema mit: Von den 7,1 Millionen Beschäftigten in diesem Bereich seien 19,1 Prozent unter 30 Jahre alt. Damit sei die Branche einer der größten Arbeitgeber in Europa. Auch in den wirtschaftlich schwierigen Jahren zwischen 2008 und 2012 habe das durchschnittliche Jobwachstum pro Jahr 0,7 Prozent betragen. Insgesamt mache die Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa einen Umsatz von 535,9 Milliarden Euro. Eine Bertelsmann-Studie war vor einigen Wochen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

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Die Menschen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien halten sich in der Mehrheit für kreativ. In der Studie „Creativity & Innovation – Europe’s creative hubs“ hat TNS Emnid im Auftrag von Bertelsmann untersucht, wie es um die Kreativität der Bewohner der drei Länder bestellt ist und wie groß die wirtschaftliche Bedeutung der Kreativbranche ist. Vier Grafiken, die mehr sagen als viele Worte.

Von der Studie gehe ein wichtiges Signal nach Brüssel aus, wo derzeit intensiv über Maßnahmen zur Stärkung des digitalen Binnenmarkts diskutiert werde, so Gema-Präsident Harald Heker, der die Veröffentlichung mit einem Appell in eigener Sache verband: "Ein starkes Urheberrecht ist die Voraussetzung für die dynamische Entwicklung eines digitalen Binnenmarkts für kreative Inhalte, von dem die Menschen in Europa profitieren." Die Gema vertritt in Deutschland die Urheberrechte von Komponisten, Textern und Musikverlegern und unterhält seit 2007 eine Repräsentanz in Brüssel.

Für die Studie wurden elf Teilbereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft für alle 28 EU-Mitgliedstaaten untersucht, darunter Medien, Werbung und Kunst. ire


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