Facebook-Redesign

Das könnte die größte Veränderung des Newsfeeds seit Jahren werden

Facebook-Redesign: Nutzer könnten bald drei anstatt einen Newsfeed ausgebreitet bekommen. (Grafik: Mashable/Tom Critchlow)
Mashable/Tom Critchlow
Facebook-Redesign: Nutzer könnten bald drei anstatt einen Newsfeed ausgebreitet bekommen. (Grafik: Mashable/Tom Critchlow)
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Facebook aktualisiert häufig den Newsfeed-Algorithmus, jedoch haben Nutzer seit Jahren kein umfangreicheres Redesign erlebt. Das könnte sich bald ändern.
Facebook testet derzeit ein massives Redesign des Newsfeeds. Angeblich wollen die Verantwortlichen im kalifornischen Menlo Park damit noch stärker in Konkurrenz zu Google und Twitter treten und zur Nachrichten-Plattform Nummer eins der Menschen werden. Bereits seit einigen Monaten unternimmt Facebook diverse Schritte, um News noch prominenter im Nachrichtenstrom zu platzieren.

Facebook testet neuen Newsfeed und will Nutzern mehr Geschichten präsentieren

So gab Facebook zuletzt etliche Algorithmus-Änderungen im Newsfeed bekannt und veröffentlichte vor kurzem die sogenannten Instant-Articles, die Nutzern ein besseres Leseerlebnis ermöglichen sollen. Wie ein jetzt veröffentlichter Screenshot zeigt , spielt der IT-Konzern zudem mit dem Gedanken, den mobilen Nachrichtenstrom in weitere Kategorien zu unterteilen. Wie auf der Grafik zu sehen ist, werden am unteren Bildschirmrand die drei Ressorts „World & US“, „Sport“ und „Food“ in Betracht gezogen.

Gegenüber Mashable bestätigte ein Facebook-Sprecher  derartige generelle Pläne und erklärte, dass der Wunsch nach mehr Möglichkeiten zur Auswahl spezifischer Themen recht groß in der Gemeinschaft sei. „Wir haben verschiedene Newsfeeds getestet, die Nutzern mehr Geschichten basierend auf Themengebiete zeigen“, lässt der Pressesprecher wissen.



Für Facebook wäre das eine der umfangreichsten Veränderung des Newsfeed seit der Veröffentlichung vor knapp zehn Jahren. Ob und wann das Redesign allerdings ausgerollt wird, lässt sich bislang nicht mit Sicherheit sagen. Oftmals testet das Unternehmen derartige Änderungen nur an einer kleinen Zielgruppe, um zu ermitteln, wie Nutzer generell auf derartige Neuerungen reagieren. 


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n 
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