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RTL zieht bei "Rising Star" vorzeitig den Stecker

Darf früher nach Hause: Die Jury von "Rising Star"
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Darf früher nach Hause: Die Jury von "Rising Star"
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Es läuft derzeit nicht rund für RTL. Im August war der Vorsprung des langjährigen Marktführers in der jungen Zielgruppe auf nur noch 0,2 Prozentpunkte auf Pro Sieben zusammengeschrumpft, nun müssen die Kölner den ersten Flop der jungen Saison einstecken: Die Castingshow "Rising Star" wird nach zuletzt desaströsen Einschaltquoten vorzeitig beendet. Das Finale wird bereits an diesem Donnerstag ausgestrahlt.
Am Samstag hatte "Rising Star" insgesamt nur noch 1,11 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt und war in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von nur noch 5,9 Prozent abgerutscht. Damit war das vorzeitige Ende der Castingshow besiegelt. RTL bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des Medienmagazins DWDL.de.

Das Finale wird bereits an diesem Donnerstag, den 18. September ausgestrahlt. Statt der geplanten zehn Folgen wird der Sieger jetzt bereits in der siebten Folge am Donnerstag gekürt. Auf den bisher für Rising Star eingeplanten Sendeplätzen werden Spielfilme gezeigt. "Rising Star" lief bislang immer am Donnerstag- und Samstagabend. Ursprünglich sollte das Finale am 2. Oktober stattfinden.

Die Castingshow stand von Anfang an unter keinem guten Stern. "Rising Star" musste sich bereits zum Start der Free-TV-Premiere von "Men in Black 3" bei Pro Sieben klar geschlagen geben und konnte sich in der Folge nicht mehr von dem missglückten Auftakt erholen. dh

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