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Chip startet Testportal für E-Mobilität

EFahrer.com bietet Informationen zum Thema E-Mobilität
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EFahrer.com bietet Informationen zum Thema E-Mobilität
E-Mobilität ist in Deutschland noch ein Nischenphänomen. Das Interesse an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ist zwar vorhanden, viele Verbraucher fühlen sich allerdings nicht gut über das Thema informiert. Das Technik-Magazin Chip von Hubert Burda Media will das ändern und hat ein Portal zum Thema E-Mobilität gestartet. 
Einer Umfrage von Chip und dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS zufolge können bereits zwei Drittel (67 Prozent) aller Deutschen mit dem Begriff E-Mobilität etwas anfangen. Knapp jeder Zweite (49 Prozent) würde gerne einmal ein elektrisch angetriebenes Auto Probe fahren. Allerdings fühlt sich nur jeder Fünfte (19 Prozent) gut über das Thema informiert, mehr als jeder zweite Befragte (55 Prozent) bezeichnet seinen Kenntnisstand als "weniger gut". 

Mit dem Portal EFahrer.com will Burda Forward hier Aufklärung betreiben. Die Website bietet aktuelle Nachrichten und Hintergrundinformationen über das Thema E-Mobilität, außerdem finden Nutzer Tests über aktuell verfügbare E- und Hybridfahrzeuge. Mit einem Konfigurator können können Kaufinteressenten nach Kriterien wie dem Preis, der Reichweite oder der Antriebsart außerdem nach passenden Fahrzeugen suchen. Nach der Auswahl kann man direkt über das Portal eine Probefahrt bei einem Händler vereinbaren. 

"Auf den ersten Blick ist Elektromobilität teuer und erlaubt nur geringe Reichweiten. Unser Fahrzeugvergleich zeigt, dass es für jedes Mobilitäts-Bedürfnis ein Angebot an bezahlbaren Elektro- oder Plugin-Hybrid-Modellen gibt - und das Angebot wird wöchentlich größer", sagt Chip-Chefredakteur Josef Reitberger. Praktische Informationen wie ein Reichweitenrechner und ein E-Tankstellenfinder runden das Angebot ab, das in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden soll. 

Finanzieren soll sich das bislang anzeigenfreie Portal zum einen über Werbung, zum anderen bekommt Chip für die Vermittlung von Probefahrt Provisionen. "Wir bauen aktuell das Geschäftsmodell mit der Vermittlung von Probefahrten auf und wollen auch hiermit einen Teil zur Refinanzierung des Portals beitragen. Stand heute ist das Volumen natürlich noch sehr überschaubar – der Markt für Elektromobilität wird ja erst in den kommenden Jahren zu relevanten Stückzahlen wachsen", erklärt Philipp Brunner, Geschäftsführer von Chip. Außerdem denke man "sehr breit über mögliche Kooperationen und innovative Geschäftsmodelle nach", zum Beispiel in Form von nativen Werbekampagnen. dh


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