Burda Ulrich Reitz ist Kolumnist bei Focus Online

Donnerstag, 19. April 2018
Ulrich Reitz und der "Focus" gehen künftig getrennte Wege
Ulrich Reitz und der "Focus" gehen künftig getrennte Wege
© Burda

Einst war Ulrich Reitz unter Helmut Markwort Teil des Gründungsteams von "Focus". Später wechselte er als Chefredakteur zur "Rheinischen Post" und anschließend zu Funkes "WAZ" nach Essen. Seine Zeit an der Spitze des "Focus"-Magazins währte dagegen nicht einmal anderthalb Jahre. Im Januar 2016 gab Burda bekannt, Ulrich Reitz als Chefredakteur abzulösen. An seine Stelle trat Robert Schneider. Nun kehrt Reitz zurück, zumindest ein bisschen: als Kolumnist von Focus Online.

Seit seinem endgültigen Ausscheiden bei "Focus", wo Ulrich Reitz noch eine Weile als Editor-at-large für die Politik und die Debattenseiten zuständig war, verdingte sich der 57-Jährige als Vortragsreisender und in der politischen Beratung. Inzwischen liebäugelt er mit der Rückkehr in den Journalismus und versucht sich derzeit eine Existenz als Freiberufler aufzubauen. Erster Auftraggeber ist – ausgerechnet – Focus Online.

Am Montag erschien die erste Folge seiner künftig wöchentlichen Kolumne mit dem Titel Angespitzt. Darin schreibt er über die Gewinnerin des diesjährigen Nannen-Sonderpreises, Souad Mekhennet, über ihren Werdegang und ihr jüngstes Buch "Nur wenn du allein kommst. Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad".

Focus Online, das seit jeher getrennt vom Print-Magazin geführt wird – Chefredakteur ist der frühere "Bild"-Mann Daniel Steil – kündigt Reitz als "wirtschaftlich ordoliberal und politisch konservativ" an, als jemand, der "die gepflegte Kontroverse" schätze. Thematisch, sagt Reitz, wolle er sich wirtschaftlichen, politischen, aber auch Themen der Digitalisierung widmen. usi

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