Börsenindex

Pro Sieben Sat 1 Media rutscht aus dem DAX

Die Unternehmenszentrale von Pro Sieben Sat 1 in Unterföhring
© Pro Sieben Sat 1
Die Unternehmenszentrale von Pro Sieben Sat 1 in Unterföhring
Pro Sieben Sat 1 Media muss sich aus dem höchsten deutschen Börsenindex verabschieden. Ab dem 19. März wird der TV-Konzern im MDax gelistet, der die 50 größten Unternehmen unterhalb des Dax abbildet. Ersetzt wird Pro Sieben Sat 1 durch den Kunststoffhersteller Covestro. Rocket Internet steigt unterdessen in den MDax auf. 
Covestro habe sich durch seine hohe Marktkapitalisierung und seinen Orderbuchumsatz für den höchsten deutschen Aktienindex qualifiziert, teilte die Deutsche Börse am Montag mit. Über den Verbleib von Pro Sieben Sat 1 Media im Dax war bereits seit längerer Zeit spekuliert worden, nachdem der Konzern seine Prognose zuletzt mehrfach nach unten korrigieren musste.


Der Medienkonzern, der nach dem Abgang von CEO Thomas Ebeling künftig von Max Conze geführt wird, war vor ziemlich genau zwei Jahren in den Kreis der 30 umsatzstärksten deutschen Konzerne an der Börse aufgestiegen. 

Mit Pro Sieben Sat 1 verabschiedet sich der einzige Medientitel wieder aus dem Dax. Im MDax sind außer Pro Sieben Sat 1 auch die RTL Group, Axel Springer und Ströer gelistet. Zum 19. März steigt außerdem Rocket Internet in den MDax auf. Das Beteiligungsunternehmen der Samwer-Brüder ersetzt dort die Südzucker AG. dh
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