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Apple öffnet seine Nachrichten-App jetzt für alle Publisher und Blogger

Apple News ist nun offen für Publisher jeglicher Größe
Screenshot apple.com/news/
Apple News ist nun offen für Publisher jeglicher Größe
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Der Nachrichten-Aggregator lieferte in den ersten Monaten nach dem Launch nur News von ausgewählten Medien. Ab dieser Woche können alle Publisher ihre Inhalte über Apple News verbreiten. In Deutschland ist die App jedoch noch immer nicht verfügbar.
Apple News soll zu einer zentralen Nachrichtenquelle auf iOS-Geräten werden, weshalb der Konzern die App ab dieser Woche für alle Contentproduzenten öffnet. Das betrifft große Medien ebenso wie kleine Blogger, Apple wünscht sich eine Vielfalt an verschiedenen Themen. In Deutschland ist die News-App, die im September 2015 live ging, noch immer nicht verfügbar. Den internationalen Rollout gibt Apple nicht bekannt, aktuell funktioniert News nur in den USA, Großbritannien und Australien.

Um auf der Plattform vertreten zu sein, müssen Publisher das neue Apple News Format  anwenden. Dabei handelt es sich um ein Rich-Media-Format, mit dem Text sowie Multimedia-Inhalte individuell gestaltet werden. Die News werden dann automatisch für jedes Endgerät optimiert. Die Inhalte können entweder direkt in Apple News eingepflegt oder mittels eine API über das Redaktionssystem importiert werden. Vor der ersten Veröffentlichung müssen Publisher die Freigabe von Apple abwarten, danach kann ohne weitere Freigabeprozesse Content verteilt werden. Für den Launch haben die Entwickler außerdem ein neues Dashboard in Apple News eingeführt, das Kennzahlen wie Lesedauer und Aufrufe der Artikel anzeigt.



Werbung lässt Apple über seine iAd-Plattform schalten. Vermarktet der Contentproduzent seine Artikel selbst, behält er 100 Prozent der Einnahmen, und 70 Prozent wenn Apple die Werbeplätze verkauft. Der iOS-Betreiber soll außerdem an einem Native-Ad-Format für Apple News arbeiten.


Mit der neuen Nachrichtendarstellung schließt sich Apple dem Trend der extern gehosteten Inhalte an, dem Google mit AMP und Facebook mit Instant Articles bereits verfolgen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t3n
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