Springer und Spiegel kehren zur alten Rechtschreibung zurück

Axel Springer und der Spiegel-Verlag wollen dem Beispiel der "FAZ" folgen und die Rechtschreibreform schnellstmöglich in ihren Print- und Online-Publikationen rückgängig machen. Sämtliche zu den Verlagen gehörenden Titel wie "Bild" und "Spiegel" werden ihre Schreibweise umstellen. Laut Media-Analyse erreichen die Blätter von Axel Springer und Spiegel-Verlag rund 60 Prozent der Bevölkerung. Gleichzeitig wollen die Verlage an andere Printhäuser appellieren, die Umstellung rückgängig zu machen. Ziel der Aktion sei die "Wiederherstellung einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung".

Springer-Chef Mathias Döpfner und "Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust sind sich einig: "Wir befürworten sehr dringend notwendige und sinnvolle Reformen in unserer Gesellschaft. Doch die Rechtschreibreform ist keine Reform, sondern ein Rückschritt. Die deutsche Sprache braucht keine kultusbürokratische Überregulierung." he


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