Post Studie: Verlage sehen Wende ab 2010

Keine Erholung im Printmarkt 2009
Keine Erholung im Printmarkt 2009
Beinahe 40 Prozent der Verlagschefs glauben, dass die Werbekrise mehr  strukturelle als konjunkturelle Gründe hat. Fast alle rechnen mit weiteren gravierenden Um- und Abbauten. Allerdings beurteilen Medienchefs die Situation ihres eigenen Unternehmens viel optimistischer als die Lage der Branche allgemein.


Dies ist ein Ergebnis des erstmals durchgeführten "Printmedien-Entscheider-Panels". Das Institut BIK Aschpurwis + Behrens hat im Auftrag der Deutschen Post DHL im Sommer 104 Medienmanager befragt.

Kein einziger Verlagschef glaubt, dass sich die Papiermedien schon in diesem Jahr wirtschaftlich erholen; 58 Prozent immerhin setzen auf 2010. Dagegen rechnen über ein Fünftel der Print-Bosse damit, dass die eigenen Blätter schon in diesem Jahr die Wende schaffen. Ähnlich divergierende Einschätzungen auch bei der Erlösprognose: Nur 3 Prozent der Verlagschefs gehen von allgemein steigenden Vertriebsumsätzen aus; für die eigenen Titel rechnen dagegen über ein Viertel (26 Prozent) damit.


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Weitere Ergebnisse der Studie lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 40/2009.

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Ein gegensätzliches Bild zeigt sich beim Thema Digitalumsätze. Hier wähnen die Verlagschefs ihre Wettbewerber bereits weiter fortgeschritten als sich selbst: Knapp 17 Prozent geben an, dass Online-Erlöse im eigenen Haus in diesem Jahr (2010: knapp 12 Prozent) lediglich einen Anteil von unter 5 Prozent ausmachen. rp
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