Olympiade ohne Live-Berichte im Netz

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Das Verbot des Internationalen Olympischen Komitees, Fernsehbilder im Web zu zeigen, hat für die Content-Anbieter im Internet weitreichende Folgen. Nach Informationen von Heise Online werden selbst ESPN.com und SportsLine keine Video-Highlights und Live-Videos zeigen können. Die Site Olympics.com wird zudem vom Sponsor IBM produziert. So werden im Netz wohl nur Standbilder gezeigt. Ausnahme ist NBC. Der Inhaber an den TV-Rechten für Sydney darf Live-Bilder ins Web stellen. Als Alternative zeigt beispielsweise die ARD nur Berichte, die nicht auf dem Olympiagelände abgelichtet werden. Laut Heise Online wurden im Juni bereits 1800 Websites verklagt, in deren Domain "Olympic" oder "Olympics" vorkamen. Trotz der Einschränkungen erwarten die Online-Sportdienste spätestens ab Mitte September einen starken Anstieg der Page-Impressions und Visits. Durch die Zeitverschiebung ist das zu erwartende Interesse der deutschen Sportfans, im Web Informationen zu bekommen, groß. Die Süddeutsche Zeitung Online und E-Circle Multimedia ergänzen ihr Angebot beispielsweise mit dem "Olympia Newsletter 2000".



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