Netz, nicht TV entscheidet beim Einkauf

Dass das Internet ein Massenmedium ist, hat sich allmählich selbst bei Tradionalisten rumgesprochen. Eine Studie von Fleishman-Hillard und Harris Interactive stellt nun auch klar: Das Web ist für Konsumenten in UK, Frankreich und Deutschland doppelt so wichtig bei Kaufentscheidungen wie das Premium-Medium TV - vorausgesetzt, der Betreffende ist internetaffin.


Digital Influence Index heißt die Studie, mit der die beiden Agenturen das Konsum- und Mediaverhalten in unterschiedlichen Ländern messen.  Auf Deutschland bezogen heißt die aktuelle Auswertung: 40 Prozent der Befragten geben an, dass das Internet das wichtigste Medium bei Kaufentscheidung ist - fast zweimal so wichtig wie TV (22 Prozent), deutlich wichtiger wie eine (Tages-)Zeitung (14 Prozent) oder eine Zeitschrift (11 Prozent).


Immerhin 75 Prozent der befragten Deutschen - insgesamt wurden fast 5000 Menschen befragt - sagen, dass das Internet hilft, Zeit zu sparen.  Der Informationspolitik von Unternehmen und Regierungen via Web vertraut aber nur eine Minderheit: Nur 32 Prozent der Deutschen sagen, dass sie Unternehmens-Informationen im Netz Glauben schenken, bei Regierungen sind es sogar nur 24 Prozent.


Weitere Ergebnisse der Umfrage in Kürze:
- 75 Prozent machen inzwischen Online-Banking
- 30 Prozent posten in einer „typischen Woche" einen Kommentar in einer Newsgroup, Blog oder Website.

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