"Münchner Abendzeitung" soll Personalabbau planen

Die "Münchner Abendzeitung" plant offenbar herbe Einschnitte
Die "Münchner Abendzeitung" plant offenbar herbe Einschnitte
Wie der Branchendienst "VISDP" über Twitter vermeldet, sollen noch vor Weihnachten "bis zu zwei Drittel der Festangestellten" der "Münchner Abendzeitung" die Kündigung erhalten. Damit sorgt nach der "Süddeutschen Zeitung" und den NRW-Titeln der WAZ-Mediengruppe eine weitere Tageszeitung mit drastischen Kürzungsplänen für Schlagzeilen. Bislang war in dem Verlag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Personalabbau könnte jedoch mit der geplanten Kooperation zwischen "Abendzeitung" und "Süddeutscher Zeitung" zusammenhängen. Wie Mitte Oktober bekannt wurde, wollen die Titel künftig in den Bereichen Technik, Organisation, Vertrieb, Internet und Redaktion zusammenarbeiten. "Wir verschaffen uns vorausschauend in der Medienkriese Unterstützung", begründete "Abendzeitung"-Verleger Johannes Friedmann jüngst den Schritt. bn

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