JC-Decaux verteidigt Kaufpreis von VVR Berek

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JC-Decaux sieht den Kauf der VVR Berek als strategisch wichtige Entscheidung. Den Preis von 103 Millionen Euro, den Wall für überzogen hält, verteidigt Jean-François Decaux, Co-CEO von JC-Decaux. Es sei wichtig gewesen, die Vermarktung aller deutschen Städte aus einer Hand anbieten zu können.

Wall-Gründer Hans Wall hat sich auf einer Pressekonferenz verärgert über die Entscheidung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gezeigt, ihre Tochter VVR Berek an den französischen Außenwerber zu verkaufen. Er wirft dem Konkurrenten ein "Kampfangebot" vor, die Entscheidung sei ein "Eigentor für die Berliner Politik".



Wall hatte 80,5 Millionen Euro inklusive Investitionen für VVR Berek geboten, die einen Umsatz von rund 27 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftet und 83 Mitarbeiter beschäftigt.


Der französische Großkonzern JC-Decaux ist zu 35 Prozent an Wall beteiligt. Die Übernahme der VVR Berek steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamts und dem Abschluss des Vergabeverfahrens. se

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