Intershop witzelt in US-Kampagne über E-Business-Anzeigen von IBM

Intershop Communications, in den USA ein noch relativ unbekannter Anbieter von E-Commerce-Software, hat jetzt eine massive Print-Kampagne gestartet. Die Anzeigen, die in großen Wirtschaftstiteln und Computer-Magazinen zu sehen sind, nehmen die E-Business-Kampagne des Computerherstellers IBM aufs Korn, indem sie die IBM-Motive auf teils zynische Weise imitieren und verfremden. So ist in einer Anzeige in Anlehnung an den Film "Men in Black" eine Gruppe von fünf Männern in gleichem Anzugs-Outfit und mit Sonnenbrillen zu sehen, die eine Halle entlanglaufen - mit der Überschrift: "E-Consultant Hell". Der von Winkler Advertising, San Francisco, betreute Etat liegt zwischen 10 und 15 Millionen Dollar. Intershop-Chef Stephan Schambach: "Wir wollen uns damit über die gesamte Industrie und den herrschenden E-Hype lustig machen und zeigen, daß wir im E-Commerce ein führender Anbieter sind." Nach Informationen des US-Infodienstes News.com hatte bei der teils umstrittenen Kampagne beispielsweise "The Industry Standard" anfangs Bedenken, die Motive zu schalten, da IBM einer der großen Anzeigenkunden des wöchentlichen Computermagazins ist.


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