Internetnutzung in den USA überholt die Zeitungen

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Der Jahresbericht zur Lage der Medien in den USA zeichnet für die Tageszeitungen ein düsteres Bild. Nach Angaben des Forschungsinstituts Pew informierten sich 2008 erstmals mehr Menschen im Internet als in Tageszeitungen. Die Zahl der US-Amerikaner, die regelmäßig eine der 50 wichtigsten Nachrichtenseiten im Internet besuchen, erhöhte sich um 24 Prozent. Die Auflage der Tageszeitungen in den USA sank im vergangenen Jahr dagegen um 4,6 Prozent. 

 Den Verlagen läuft die Zeit davon. Die meisten Zeitungshäuser hätten kein Konzept, um die Krise zu meistern, schreiben die Forscher, es dominiere das "Geschäftsmodell des vergangenen Jahrhunderts". Auch Zeitschriften, Radio und regionale Fernsehsender mussten Einbußen hinnehmen. Mehr Nutzer verzeichneten neben den Internetportalen auch die nationalen Nachrichtensender. dh


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