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Am gestrigen Abend ging in Hamburg die zweite Ausgabe des Deutschen Radiopreises über die Bühne. Um die Auszeichnung, die gemeinsam von öffentlich-rechtlichen sowie privaten Rundfunksendern gestiftet wird, bewarben sich in diesem Jahr 135 Radiosender mit insgesamt 265 Produktionen. Bewertet wurden die Einreichungen von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts, welches neben der Stadt Hamburg, der Radiozentrale sowie den Radio-Vermarktern AS&S und RMS als Kooperationspartner der Veranstaltung auftritt. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.
Neben den Preisen in den Hauptkategorien vergab der Beirat des Deutschen Radiopreises auch zwei Sonderpreise an den Fußball-Reporter
Manfred Breuckmann und an den Sänger
Herbert Grönemeyer. Im Falle Breuckmanns begündeten die Juroren ihre Entscheidung damit, dass Breuckmann als Sportreporter mit seiner unverwechselbaren Stimme Kompetenz und Unterhaltung perfekt verbunden habe: "Mit seinem einzigartigen Stil hat er über viele Jahre die Herzen der Fans erobert und sich einen festen Platz in der Bundesliga-Geschichte gesichert."
Die Preisvergabe an Grönemeyer begründete der Beirat mit dem Beitrag des Bochumer Sängers zun Musikprogrammen im deutschen Radio: "Unser Preisträger hat über Jahre hinweg den Sound der deutschen Radios mitbestimmt und die Hörer begeistert."
Die Preise wurden im "Schuppen 52" im Hamburger Hafen vergeben, durch die Gala führte Moderatorin
Barbara Schöneberger. Zu den Laudatoren gehörten "Zeit"-Chefredakteur
Giovanni di Lorenzo, "Focus"-Herausgeber
Helmut Markwort und Comedian
Bülent Ceylan. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten neben Grönemeyer die schwedische Rockband Roxette, James Blunt, Frida Gold sowie die Söhne Mannheims. Das Event wurde von rund 50 Radiosendern übertragen und war in sechs Dritten Programmen der ARD zu sehen.
ire Die Preisträger im Überblick
Bester Moderator: Volker Haidt, radio SAW
"radio SAW Muckefuck"
Beste Moderatorin: Sabine Heinrich, WDR 1LIVE
"1LIVE mit Frau Heinrich"
Beste Höreraktion: "planet project start up", planet radio (Hessen)
Marko Eichmann und Alena Engelhard
Beste Reportage: "Enis wünscht sich ein Schreibpult", NDR Info
Kathrin Erdmann
Beste Innovation: "90elf - Dein Fußball-Radio"
Florian Fritsche und Christoph Kruse
Beste Morgensendung: "SWR3 Die Morningshow", SWR3
Michael Wirbitzky und Sascha Zeus
Beste Sendung: "WDR 3 Homestory", WDR 3
"Jenni Zylka zu Gast bei Peter Wawerzinek"
Jenni Zylka und Leslie Rosin
Bestes Interview: "Radio 7-Chrissie Show", Radio 7
Christina Weiss, Michael Merx
Beste Comedy: "Frühstück bei Stefanie", NDR 2
Andreas Altenburg und Harald Wehmeier
Bestes Nachrichtenformat: "B5 aktuell", Bayerischer Rundfunk
Max Stocker und Andrea Kister