Erste Pressesprecher-Studie untersucht Zeitungsqualität

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" liegt in Sachen Kompetenz, professionellem Auftritt und Dialogbereitschaft nach Ansicht von Pressesprechern vorn. Das ergab eine Studie der Frankfurter Full-Service-PR-Agentur Cohn & Wolfe (CW) unter 123 Pressesprechern und PR-Managern der 500 größten deutschen Unternehmen.

Demzufolge wird den "FAZ"-Redakteuren mit 39,8 Prozent die höchste Kompetenz zuerkannt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen "Handelsblatt" und "Financial Times Deutschland" mit jeweils 21,2 und 14,2 Prozent. Auch bei Recherche und Kommentierung liegen die klugen Köpfe an der Spitze.



Bemerkenswert sei, so CW-Geschäftsführerin Cornelia Eisenstein, dass es Zeitungen mit überregionalem Anspruch wie "Süddeutsche Zeitung", "Welt" und "Frankfurter Rundschau" bei dieser Berufsgruppe nicht ganz nach vorne schafften.


"Den ,FAZ'-Redakteuren eilt nicht nur ihr sehr guter Ruf voraus - sie haben gegenüber der Konkurrenz tatsächlich die Nase vorn", meint Eisenstein. Erhoben wurden in der Studie auch die Sonntagszeitungen. Hier sieht die Cohn & Wolfe-Studie Springers "Welt am Sonntag" knapp vor "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und "Bild am Sonntag". nr
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