Der Süddeutsche Verlag wehrt sich gegen den FAZ-Alleingang beim Magazin

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Der Süddeutsche Verlag hat beim Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung erwirkt, die es der "FAZ" untersagt, ihr Magazin, wie angekündigt, nach dem 25. Juni einzustellen. Begründung: Beide Seiten hatten sich vertraglich verpflichtet, die andere Vertragspartei mindestens drei Monate vor einem beabsichtigten Einstellungstermin zu informieren. Der FAZ-Verlag hatte über die geplante Einstellung seines "FAZ-Magazins" am vergangenen Donnerstag zunächst die Öffentlichkeit und danach erst den Süddeutschen Verlag informiert, obwohl das "SZ-" und das "FAZ-Magazin" in der gemeinsamen Gesellschaft Magazin-Team Media Marketing vermarktet werden. Sollte sich die "FAZ" der richterlichen Anordnung widersetzen, droht ihr ein Bußgeld in Höhe von 500.000 Mark. Darüber hinaus behält sich der Süddeutsche Verlag Schadenersatzforderungen vor.



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