Axel Springer Verlag will Geld von Kirch Media

Der Axel Springer Verlag besteht weiterhin auf seiner noch offenen Forderung bei Kirch Media und sucht derzeit mit den Kirch-Geschäftsführern Wolfgang van Betteray und Hans-Joachim Ziems den außergerichtlichen Vergleich. 30 bis 70 Millionen Euro, so berichtet das "Handelsblatt", will Verlagschef Mathias Döpfner erzielen.

Die ursprüngliche Forderung, die aus einer Rückkaufverpflichtung von Kirchs Taurus-Holding für Springers Anteil an der TV-Gruppe Pro Sieben Sat 1 Media resultiert, beläuft sich auf 767 Millionen Euro. Mit dem potenziellen Erlös will Springer offenbar seine Beteiligung an der Senderfamilie von 16,5 auf 28 Prozent aufstocken.


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