Ranking Digitale Kreation: Das sagen die Agenturchefs

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Was sagen die Agentur-Manager zu ihrem Abschneiden beim HORIZONT-Ranking Digitale Kreation? Die Statements von André Kemper, Dörte Spengler-Ahrens, Florian Grimm, Ralf Heuel, Stefan Kolle, Michael Kutschinski, Matthias Schmidt, Friedrich von Zitzewitz, Guido Heffels und Eric Schoeffler lesen Sie auf den folgenden Seiten.

André Kemper, Kemper Trautmann

Wir leben in einer digitalen Welt. Die Frage ist, ob in Zukunft eine Trennung der Rankings überhaupt noch Sinn macht. Dennoch freuen wir uns über die Platzierung, sie zeigt, dass die Digitalisierung unserer Agentur auf einem guten Weg ist.


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Dörte Spengler-Ahrens, Jung von Matt/Fleet

Selbstverständlich punkten wir mit einer Idee in mehreren Kategorien. Diese Tatsache zeigt, dass sich Ideen heute nicht mehr eindeutig kategorisieren lassen. Wir können nicht einerseits medienneutrale Ideen fordern und uns dann darüber wundern, dass sie nicht mehr in die gelernten Schubladen passen.






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Florian Grimm, Grimm Gallun Holtappels

Digitale Medien sind die Chance für uns Werber, unseren Ruf zu verbessern. Hier können wir Menschen dazu bringen, sich mit einer Marke zu beschäftigen anstatt sie frontal mit Botschaften zu bombardieren.





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Ralf Heuel, Grabarz & Partner

Digital fahren wir in der Agentur zweigleisig: Wir haben viel digitales Knowhow in die Gruppen integriert und verfügen gleichzeitig über eine eigene Digital-Unit mit hochkarätiger digitaler Expertise.



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Stefan Kolle, Kolle Rebbe

Am besten sind heutzutage komplexe Arbeiten, die in mindestens 5, besser noch in 10 Kategorien gleichzeitig gesendet werden können.





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Michael Kutschinski, Ogilvy One

Digital hat bei uns weltweit die oberste Priorität. Wenn man sich als Schnittstelle zwischen Menschen und Marken versteht, ist das Grundbedingung. Konsumenten haben ihr Leben digitalisiert – und auch ihren Medienkonsum. Über digitale Kreation reden wir selten. Wir reden über Ideen. Wenn digitale Möglichkeiten die größere Relevanz und Wirkung erzielen können, dann nutzen wir sie wie selbstverständlich.



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Matthias Schmidt, Scholz & Friends

Die größten Ideen gibt's gerade auf kleinen Smartphone-Screens. Kreativ gesehen hat 2011 Mobile endlich durchgestartet. Technik treibt Kreation: Als genügend Leute DSL hatten, kamen vor ein paar Jahren die Bewegtbild-Ideen. Jetzt gibt's Smartphones für alle und überall großartige Mobile-Ideen. Die Trennung in digital und klassisch ist Old School. Abgesehen vom Aufkleber hat fast alles, was wir heute machen, eine digitale Dimension. Meister vs. Meister, die erfolgreichste Arbeit beim letzten ADC, hat gezeigt, dass es Quatsch ist, digitale und nicht-digitale Kreation getrennt zu betrachten.

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Friedrich von Zitzewitz, Plan.net

Bei uns fragt niemand mehr danach, ob eine Arbeit digital oder klassisch ist. Dass unsere Agentur im Ranking fünf Plätze einbüßen musste, liegt daran, dass kanalübergreifende Cases der Gruppe eben in nicht-digitalen Kategorien gewonnen habenn, auch wenn sie durchaus digitale Komponenten hatten.







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Guido Heffels, Heimat

Ich halte von Rankings generell nichts, so schön das auch sein mag, darin vorzukommen. Dererlei summiert lediglich die finanzielle Bemühung von Agenturen, sich Kreativpunkte zu sichern. Aussagekraft hat das als Abbild des wirklichen kreativen Status Quos wenig. Alleine die Tatsache, dass in Zeiten allumfassender Kommunikationsszenarien ein eigenes Ranking für Digitale Kreation gemacht wird, ist prinzipiell so dämlich wie ein 1/1-Anzeigen-in 4c-Ranking.

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Eric Schoeffler, DDB Tribal

Digitale Kreation sollte in Deutschland insgesamt sicher mutiger werden. In Deutschland heißt alles "Trial and Error", was schon Fehler und Scheitern impliziert. "Launch and Learn" ist die viel bessere Haltung.

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