Neue Eintracht in Essen

Welche Fragen (und auch Risiken) beim großen Funke-Umbau bleiben

Mittwoch, 21. Juli 2021
Wie sie diesen Satzteil wohl gemeint hat? Die Funke Mediengruppe wolle ein Haus sein, in dem "alle miteinander respektvoll umgehen", sagte die Verlegerin und Aufsichtsratschefin Julia Becker am Montag dieser Woche anlässlich der Neuordnung ihres Unternehmens und seiner Führung. Sie selbst kann davon ein Lied singen, als Betroffene und, mutmaßlich, auch mal als handelnde Partei. Zugleich birgt Funkes Umbau neue Risiken – und sollte mit einer unseligen Gesellschaftertradition brechen.

Doch der Reihe nach: Seit Mitte Juni ist bekannt und nun auch kartellamtlich abgesegnet, dass die Familie Grotkamp (Julia Becker mit ihrer Mutter Petra Grotkamp und ihren beiden Geschwistern) als künftiger Alleingesellschafter für klare Verhältnisse sorgen will und bis 2024 sämtliche Anteile am Großverlag übernimmt. Also dann auch die beiden 16,7-Prozent-Pakete der Familien Schubries und Holthoff-Pförtner, die mit ihren Veto-Rechten in den vergangenen Jahren für so manche Querelen bei Strategie- und Personalentscheidungen gesorgt haben.

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