Axel Springers letzte Hauptversammlung

Ein müder Jan Bayer, der Mann von der FAZ - und 1000 Fragen von Herrn Dr. Peter Dreier

Freitag, 27. November 2020
Wenn es noch eines Nachweises bedurfte, weshalb sie bei Springer froh sind, das Börsenparkett verlassen zu haben, wurde er am Donnerstag geliefert: beim Aktionärstreffen, das Pandemie-bedingt das erste virtuelle seiner Art war. Dort fielen Beschlüsse, die die Weichen für die Zukunft des Berliner Medien- und Tech-Konzerns stellen.
Vielleicht hatte Jan Bayer einfach nur das kürzere Streichholz gezogen, vielleicht gilt er aber auch als derjenige, der seine Mimik am besten im Griff hat. Sein Platz auf der zuschauerlosen Bühne der Hauptversammlung war jedenfalls der schräg hinter dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ralph Büchi. Das hatte zur Folge, dass Bayer nicht nur auf dem Bildschirm zu sehen war, wenn er selbst Fragen der Aktionäre beantworten musste, sondern immer auch dann, wenn Büchi dran war. Das ging lange gut.

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