Onlinewerbung

Die zehn Gebote für Medien, Vermarkter und Werbungtreibende

Montag, 16. November 2015
Adblocker, Tracking-Wahn und miese Kreation: Nach einer 20-jährigen Erfolgsgeschichte muss sich Online-Werbung neu erfinden. Wir haben die zehn Gebote der Onlinewerbung aufgetellt – für Contentanbieter, Vermarkter und Werbungtreibende.

Machen wir uns nichts vor: Die Online-Werbeindustrie steht so da, als hätte sie lange Zeit große Probleme kleingeredet. Das ist zum Teil natürlich interessiert-böse Nachrede. Doch Werbeträger, Vermarkter und Werbungtreibende hätten wissen sollen: Große Probleme löst man am besten, solange sie noch klein sind. Jetzt haben wir den Salat, oder, um mit den Worten des amerikanischen Interactive Advertising Bureau zu sprechen: „We’ve messed it.“



Haben wir es also wirklich vermasselt? Ich glaube nicht, aber: Ein paar Schlaglichter zeigen, dass es höchste Eisenbahn wird, neu zu denken.

Die zehn Gebote der Onlinewerbung

  1. Du sollst dich an Preislisten und Absprachen halten und deine Geschäftspartner anständig bezahlen
  2. Du sollst nur Online-Anzeigen entwickeln und schalten, die du selbst beachten würdest
  3. Du sollst der Devise folgen: „Je kleiner das Dateivolumen, desto besser“
  4. Du sollst dafür sorgen, dass Online-Werbung nicht das Nutzererlebnis stört
  5. Du sollst Nutzer nicht gegen ihren Willen tracken
  6. Du sollst Nutzern alternative Nutzungsszenarien ermöglichen
  7. Du sollst Selbstregulierung und Standardisierung forcieren
  8. Du sollst deine Marktpartner nicht gegeneinander ausspielen und andere nicht für Entwicklungen verantwortlich machen, die du mitverursacht hast
  9. Du sollst die Bedürfnisse deiner Kunden ernst nehmen
  10. Du sollst dein Angebot und dein Know-how permanent verbessern

    „Es wird höchste Zeit, Internetwerbung neu zu denken“
    Volker Schütz
stats