MIPTV

Die 4 großen Trends bei der Serienproduktion

Europäische Serienproduktionen werden immer ideenreicher.
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Europäische Serienproduktionen werden immer ideenreicher.
Fernsehen wie im Kino. Serien tun sich im deutschen Fernsehen schwer, aber das dürfte nicht mehr lange so bleiben. Der derzeitige Gründergeist, der angestachelt durch viele neue TV-Sender und Plattformen wie Netflix und Amazon durch die Produktionslandschaft wabert, nimmt immer mehr Raum ein. Wie ideenreich es insbesondere in der europäischen Produktionslandschaft zugeht, zeigt sich beispielhaft in diesen Tagen in Cannes. Auf der von Reed Midem organisierten MIPTV gewähren die Produzenten und Sender Schulterblicke in ambitionierte Projekte. Bei den MIP Drama Screenings wird klar: Tolle Geschichten gibt es überall und die Produktionswerte werden immer höher.

Die Auswahl für die MIP Drama Screenings hat zuerst eine Jury, in der unter anderen Rüdiger Böss, EVP Programming & Acquisitions bei Pro Sieben Sat 1, saß, getroffen und zwölf Projekte ausgewählt. In dieser Auswahl spiegeln sich auch die großen Trends im Produktionsmarkt.


3.

Steigende Produktionskosten

Auch dafür ist "Babylon Berlin" ein ideales Beispiel. Wer Kino ins Fernsehen bringt, muss eben auch deutlich investieren und das sieht man an der Ausstattung, die bis ins letzte Detail die Zeit aufleben lässt.

Ein anderes Beispiel ist "Gap Year", das auf dem britischen Sender E4 laufen wird: Die Geschichte um fünf Studenten und einen über 30-Jährigen, die durch Zufall zusammenfinden und dann ein Jahr durch Asien reisen, ist eben auch dort gedreht und glänzt mit opulenten Bildern (Produktion Eleven, eOne). Sie ist auch ein Beispiel für die steigende Vielfalt. "Gap year" ist per se eine unterhaltsame Serie mit liebevollen Charakteren und toll gehasteten Schauspielern.

4.

Kinogesichter gehen ins TV

Dieser Trend ist zugegeben kein neuer.  Aber auch in dieser Saison wieder deutlich sichtbar. Passend zum Veranstaltungsort feiert am Montag "Riviera" Weltpremiere. Die Hauptrolle spielt Julia Stiles. In dem 10-teiligen Thriller versucht die Milliardärs-Witwe Georgina den Tod ihres ermordeten Mannes aufzuklären und taucht dazu in die Welt der Superreichen in der französischen Riviera ein.

Fazit

Das TV-Jahr fängt gut an. In vielen  Ländern werden Serien produziert, die durchaus das Zeug dazu haben, auch international ausgerollt zu werden. Gute Stoffe kommen nicht mehr unbedingt aus Hollywood.

Die Sieger der MIP Drama Screenings, die im Anschluss an das Screening von einer Grand Jury, einer Kritiker-Jury und den Einkäufern gewählt wurden, sind "Jailers", Missions" und "Clique" in der Rubrik "Vollständige Episode", in der Rubrik "Work in progress" "Babylon Berlin" und das dänische Drama "Ride upon the storm" . pap



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