ANZEIGE. Zukunftsfähiges Marketing

Datenschutz als unternehmerischen Erfolgsfaktor verstehen

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Das Bewusstsein für den Wert und den Schutz der persönlichen Daten ist bei Konsument:innen ausgeprägter denn je. Sie überlegen sich genau, mit wem und wofür sie ihre Daten teilen. Für Unternehmen ist dies Herausforderung und Chance zugleich. Mit der richtigen Strategie, datenschutzfreundlichen Technologien und relevanter Kundenansprache schaffen sich Unternehmen, die Datenschutz in den Mittelpunkt stellen, Wettbewerbsvorteile.
Beim Datenschutz setzen gesetzliche Vorgaben klare Spielregeln für das Marketing und den E-Commerce. Geht es um persönliche Daten, haben Konsument:innen an Unternehmen in puncto Qualität, Service, Transparenz und Sicherheit hohe Erwartungen. Der Wettbewerbsdruck steigt und so stehen werbetreibende Unternehmen vor der Frage, wie sie ihre potenziellen Kund:innen heute und in Zukunft effektiv erreichen können.
Philipp Justus, Vice President bei Google für Deutschland und Zentraleuropa
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Philipp Justus, Vice President bei Google für Deutschland und Zentraleuropa

Erwartungen müssen übertroffen werden 

Für Unternehmen, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen, nimmt der Aufbau von direkten, mehrwerthaltigen Kundenbeziehungen eine Schlüsselrolle ein. Es gilt, die eigene Werbestrategie und Messung auf selbst erhobenen Daten (sogenannten First-Party-Daten) aufzubauen. Wer hierbei die Erwartungen (potenzieller) Kund:innen auf Achtung der Privatsphäre übertrifft, schafft sich Wettbewerbsvorteile. Denn mehr als 90 Prozent der Verbraucher:innen sind bereit, personenbezogene Daten zu teilen, wenn sie entsprechende Anreize wie zum Beispiel mehr Komfort oder Personalisierung erhalten.*1

Die substanzielle Bedeutung des Themas Datenschutz für unternehmerischen Erfolg wurde lange unterschätzt. Eine neue Studie von Ipsos und Google*2 mit europaweit über 20.000 Befragungen zeigte kürzlich: 

  • 69 Prozent der befragten Kund:innen in Deutschland gaben an, dass sie lieber bei Marken kaufen, die transparent kommunizieren, welche Daten sie sammeln.*3

  • Eine positive Datenschutzerfahrung erhöhte den Anteil der Markenpräferenz um 43 Prozent.*4

  • Die negativen Auswirkungen einer schlechten Datenschutzerfahrung waren dagegen fast so schwerwiegend wie die einer Datenpanne.*5

Die Schlussfolgerung daraus: Das werbefinanzierte, offene Web funktioniert in Zukunft nur durch die Weiterentwicklung von datenschutzzentrischen Lösungen, die weiterhin performante und relevante Werbung ermöglichen.

First-Party-Daten und datenschutzfreundliche Technologien 

Auch nach dem Wegfall von Third-Party-Cookies können Unternehmen relevante Erlebnisse für ihre Kund:innen schaffen und dem Anspruch an Datenschutz gerecht werden. Hier drei erfolgreiche Beispiele, wie Unternehmen mit Ausbau der First-Party-Daten und der Verwendung neuer und bereits bewährter Technologien mit eingebautem Datenschutz diesen Anspruch zu einem messbaren Erfolgsfaktor gemacht haben:

Lampenwelt
Um Geschäftskund:innen gezielt ansprechen zu können, wollte der Onlinehändler identifizieren, ob diese eher an bestimmten Wochentagen und zu bestimmten Tageszeiten einkaufen. Mit einer Reihe von digitalen Touchpoints, die gezielt für Geschäftskund:innen eingeführt wurden, generierte Lampenwelt nutzbare Daten. Durch die intelligente Nutzung dieser First-Party-Daten unter Wahrung der digitalen Privatsphäre konnte das Unternehmen dann eine passgenaue Online-Kampagne ausspielen und die B2B-Verkäufe um fast 80 Prozent steigern.*6 >Mehr dazu

ABOUT YOU
Kund:innen gut verstehen, um ihnen das bestmögliche Shoppingerlebnis zu bieten, gleichzeitig deren Erwartungen in Sachen Online-Privatsphäre nachzukommen und die Kontrolle über die Datenströme zu behalten – diesen Spagat meistert ABOUT YOU durch den Einsatz neuester Technologie. Unter Berücksichtigung der Einwilligung der Nutzer:innen werden Conversions und User Journeys durch Server-Side Tagging jetzt realitätsnäher erfasst. So schützt das Unternehmen die Online-Privatsphäre seiner Kund:innen und erhöht zugleich deutlich die Qualität und Messbarkeit seiner Daten. >Mehr dazu

freenet
freenet entwickelte einen Einwilligungsbanner, der sich durch gut nachvollziehbare Erläuterungen für Nutzer:innen und durch stimmiges Design auszeichnet und individuellen Privatsphäre-Bedürfnissen Rechnung trägt. Und das mit Erfolg: Die Zustimmung zur Cookie-Nutzung liegt bei der freenet-Hauptmarke bei 70 Prozent.*7 >Mehr dazu

Kontrolle gestalten

Datenschutz beginnt jedoch nicht erst bei der Aussteuerung der Marketing-Kampagnen, sondern schon bei der Entwicklung von Lösungen, die für Nutzer:innen mehr Kontrolle und Transparenz über die Verwendung der eigenen Daten gewährleisten. Genau das leisten die Datenschutz- und Sicherheitstechnologien von Google. Sie tragen dazu bei, dass Nutzer:innen die Sicherheitsfunktionen in ihrem Konto einfach bedienen und auf ihre Bedürfnisse zuschneiden können. Ein wichtiges Hilfsmittel ist dabei der PrivatsphärecheckDamit lässt sich in wenigen Minuten einstellen, welche Daten im Google-Konto gespeichert werden, was geteilt und veröffentlicht werden soll und welche Werbung gezeigt werden darf. Nutzer:innen entscheiden aktivwelche Informationen zur Personalisierung von Werbung verwendet werden dürfen und auf Basis welcher Daten ihnen Werbung angezeigt wird.

Datenschutz als Chance verstehen 

Drei Grundprinzipien, damit Ihr Marketing sowohl datenschutzfreundlich als auch effektiv sein kann:




Viele konkrete Tipps und weitere Fallbeispiele, wie Unternehmen  datenschutzfreundliche Werbestrategien entwickeln, messen und verbessern können, finden Sie auf dieser neuen Website von Google für Unternehmen. Mehr zu den Ergebnissen der neuesten Studie von Ipsos und Google finden Sie auf Think with Google.

Der Inhalt dieses Artikels stellt keine Rechtsberatung dar und ersetzt keine individuelle Beratung.
Quellen:
1.) Consumer Want Privacy. Marketers Can Deliver,” BCG, Jan 2022.
2.) Google/Ipsos, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden, Großbritannien. „Privacy by design: the benefits of putting people in control“. n = 10.001. Online-Umfrage unter Teilnehmenden zwischen 18 und 70 Jahren, Juli 2022
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3.) Google/Ipsos, Deutschland, Privacy by design: the benefits of putting people in control, n=2,000, Online-Umfrage unter Teilnehmenden zwischen 18 und 70 Jahren, Juli 2022. Frage. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Zustimmen - Ich kaufe lieber bei Marken, die ehrlich darüber informieren, welche persönlichen Daten sie sammeln und warum.
4.) Google/Ipsos, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden, Großbritannien. „Privacy by design: the benefits of putting people in control“. n = 10.001. Online-Umfrage unter Teilnehmenden zwischen 18 und 70 Jahren, Juli 2022. Frage: Welche Marke wäre bei Ihrem nächsten Kauf eines/einer [PRODUKTKATEGORIE] Ihre erste Wahl Frage: Welche Marke wäre nach Betrachten des soeben vorgestellten Szenarios Ihre erste Wahl beim Kauf eines/einer [PRODUKTKATEGORIE]?
5.) Google/Ipsos, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden, Großbritannien. „Privacy by design: the benefits of putting people in control“. n = 10.001. Online-Umfrage unter Teilnehmenden zwischen 18 und 70 Jahren, Juli 2022.
6.) https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/marketing-strategien/daten-und-messung/b2b-erfolg-mit-first-party-daten/
7.) https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/marketing-strategien/daten-und-messung/freenet-mit-consent-mode-datenschutz-und-messbarkeit-sichern/



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